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13 a 20 juillet 2017 - Route des Grandes Alpes: Meilensteine zwischen Genfer See und Nizza

#grandesalpes #lilalaunerbär #tourdefrance #flohzirkusinlederklamotten

Bilder (vielen Dank an Günter, Ulli und insbesondere Helmut):
( 1 ) Titelbildwürdig: Col de l' Iséran – Der höchste asphaltierte Pass der Alpen
( 2 ) Thema der Woche
( 3 ) Roselend Stausee
( 4 ) Palaver am Cormet de Roselend: Ich wär' soweit ...
( 5 ) Col de l' Iséran: hinter Val d' Isère wird's schön
( 6 ) ... deshalb: encore une fois
( 7 ) Morgendliche Ansprache vor dem Hotel in La Toussuire (im Hinergrund: 'da Busch')
( 8 ) Zieht sich: Col de la Croix de Fer
( 9 ) ... oben dann jede Menge Brexitler mit zu langen und zu bunten Socken
(10) Laktatexplosiv enthüllt: Das ungeschminkte Gesicht von L' Alpe d' Huez
(11) Lac Chambon: Fahräder nach rechts
(12) Wohnmobilausstellung am Col du Lautaret (an der Abzweigung zum Col du Galibier)
(13) Einen Tag vor Herrn Froome am Col du Galibier: Fürs Passbild bitte Wartemarke ziehen ...
(14) Per behördlicher Anordnung wohnmobilfreie Zone: Casse déserte am Col d' Izoard auch am Vortag der TdF Bergankunft
(15) Hors Catégorie auch ohne Tour de France: Col de la Cayolle
(16) Letzter Berg vor dem Mittelmeer: Col de Turini
(17) Da kommt der Dicke mit'm Chopper nicht 'rum
(18) Ja, toll, das Mittelmeer. Hab's gesehen – können wir los?


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Das fängt ja gut an: Ich biege um 3:25 AM auf den Betriebshof der Launer Omnibusreisen GmbH ein. Pünktlich fünf Minuten später sind mein Straßenrennrad und der Koffer verstaut und es kann los gehen. Trotzdem kommt irgendwie keine Stimmung auf. Haben die das etwa ernst genommen mit Radverladung um 2:00 Uhr? Egal, da wir nur zu zehnt sind (und da sind Guide Wynfrith und Busfahrer Bernd schon mitgezählt), verziehe ich mich in den hinteren Teil des Busses und genieße das Schweigen.
 

1. (Halb-)Etappe: Vom Genfer See nach Cluses

Auch wenn's nur 60 km mit einem einzigen Col (der dritten Kategorie) sind: Ich halte mich erst mal zurück, denn die RTF am letzten Sonntag hatte auch nur 700 Hm - und ich danach zwei Tage Muskelkater.
Erste Tests zum Thema Windschattenfahren zeigen Verbesserungspotential beim Manöver 'Führungswechsel in der Einerreihe'. Wildes Herumstochern in der Luft bei vermeintlichen Gefahrenquellen klappt aber gut. (FYI: Die Ralentisseurs auf Frankreichs Straßen sind meist asphaltierte oder gepflasterte Buckel, die man mit dem Fahrrad ohne Verzögerung, d.h. weiter tretend, überwinden kann – da passiert auch ohne neumodischen Federungsschnickschnack à la VCLS 2.0, Future Shock Suspension oder IsoSpeed nichts ...)
 

2. Etappe: Nach Arèche

Am Vortag hatte sich bereits abgezeichnet, dass hier in der Gegend eine Zusammenrottung dicker alter ungepflegter Männer stattfindet: Wer immer sich von seinem Handelsfachpackerlohn die Anzahlung für einen ungebührlich lauten Feuerstuhl mit Chopperlenker leisten konnte, darf kommen; Harley Teffen irgendwo in der Umgebung.
Die drei Cols des Tages sind zwar keine HC, aber zumindest der erste (Col de la Colombière) ist ganz schön. Ich verstecke mich im Hauptfeld.
 

3. Etappe: Nach Val d' Isère

Der Cormet de Roselend via Col du Pré ist ganz schön, aber nicht so überragend wie manche sagen. Ich täusche soziales Engagement vor und fahre bei der morgendlichen Auffahrt hinter Helmut, dem Träger der roten Laterne.* Das spart zwar Körner, ist aber trotzdem anstrengend, denn Helmut pflegt während des Radfahrens zu kommunizieren (also nicht so extensiv wie Anke, aber doch weit mehr als notwendig). Immerhin zeichnet sich ab, dass mir zumindest bei nicht perfektem Straßenbelag keiner bergab vor der Nase herum fährt.
Der finale Anstieg nach Val d' Isère (das ist die erste Hälfte des Anstiegs zum Col de l' Iséran) ist heiß und zäh. Nachdem ich in der dreiköpfigen Spitzengrupp aus der Führung gehe, erhöht Guide Wynfrith – Lehrer und Triathlet i.R. – die Schlagzahl und ich fliege hinten 'raus. (Darf der das?)

*) Allerdings auch dem fleißigsten und besten Fotografen!
 

4. Etappe: Nach La Toussuire (Skiresort oberhalb von St. Jean de Maurienne)

Der zweite Hälfte des Anstieges zum Col de l' Iséran ist deutlich schöner – die Abfahrt sowieso. Hinter Lanslebourg beginnt die Transferpassage durch das ungeliebte Maurienne Tal. Wie gehabt nachmittags mit Gegenwind. Die ausgeschriebene Strecke würde uns ab St. Michel hin und zurück zum Col du Télégraph führen. Dabei weiß doch jeder, dass der Télégraph seine Daseinsberechtigung nur als Trittbrett zum Galibier hat – für sich betrachtet, ist er keinen Abstecher wert.
Das hat Wynfrith auch bereits erkannt, so fahren wir stattdessen die Lacets de Montvernier hoch und wieder runter (den 'Baguetteberg' würde Didi sagen). Ein anderer sinnloser Abstecher bleibt uns aber nicht erspart: Das Hotel liegt im malerischen (haha) Retortenskiort Toussuire. Als ich endlich oben ankomme, fühle ich mich wie eine Dörrtomate. Wynfrith und Günter haben schon ein alkoholfreies Weizenbier aus dem Buskühlschrank in der Hand.
 

5. Etappe: Nach Alpe d' Huez (der Berg der Holländer nur ohne Holländer)

In der Reihe 'Übernachtungskostenminimierung durch Zielorte in hässlichen Skigebieten' bleibt uns heute der meistüberschätzte Anstieg der Alpen nicht erspart: Alpe d' Huez. Vielleicht toll, wenn halb Holland ein Spalier bildet, ansonsten nur eine langweilige, breite, relativ stark befahrene Kackstraße.
Immerhin meine erste gewonnene Bergwertung, denn heute vormittag auf dem Col de la Croix de Fer war Günter wieder zuerst oben.
 

6. Etappe: Nach Guillestre mit Abstecher zum Galibier

Zu meiner Freude sieht die Route vor, dass wir über den Col de Sarenne abfahren (und nicht die Kackstraße nach Bourg d' Oisans wieder hinunter). So kommen wir unmittelbar über einsame Straßen am Chambon Stausee an. Der Tunnel ist für den motorisierten Verkehr wieder offen, die Behelfsstraße am anderen Ufer ist nun ausschließlich Radfahrern vorbehalten. Der restliche Weg zum Col du Lautaret über die Nationalstraße ist wenig erbaulich, genauso wie die lange, flache Abfahrt nach Briancon. Schön ist lediglich der Abstecher zur Passhöhe des Galibier, wenngleich der Auftrieb am Vortag der Tour de France Etappe beachtlich ist.
Den Col d' Izoard bin ich schon zwei Mal in die entgegengesetzte Richtung gefahren: Nun, von Briancon aus, kommt er mir härter vor. Dennoch bleibe ich in der Spitzengruppe – langsam geht sich's aus mit der Form.
Weil die Profis alle Hotelbetten in Guillestre belegen, müssen wir mit dem Bus nach Gap fahren. Das Ibis Hotel macht von außen nix her, ist innen aber ganz schön. Die Qualität des Abendmenüs ist degressiv: Auf eine passable Vorspeise folgt ein noch ausreichender Hauptgang. Zum Dessert gibt es einen eigentlich ungenießbaren (weil viel zu süßen) Kuchen. Der Hunger treibt's rein. Trotzdem besuchen Uli, Günther et moi abends noch die Altstadt - nicht wegen des Stadtfestes, sondern um Kohlenhydrate in Form von Spaghetti Carbonara bzw. Pizza Anchois nachzuladen. (Frei nach Funny von Dannen: Low Carb Diät Pause machen.)
 

7. Etappe: Von Gap nach Valberg

Die Fahrt von Gap bis kurz vor Barcelonette ist landschaftlich ganz schön (insbesondere die Ubaye Schlucht), aber angesichts des motorisierten Verkehrs (insbesondere recht viele LKW) kein Vergügen.
Ein Höhepunkt ist der folgende Anstieg zum Col de Cayolle, besonders die Bachelard Schlucht. Die Bergwertung hätte ich souverän gewonnen, wenn nicht Schlaumeier Lutz wieder in der Pause voraus gefahren wäre. (Das gilt nicht!) Da die schmale Passstraße nichts für den Bus ist, gibt's heute kein Picnic à la conducteur. Nach dem Mittagessen am Fuße des Cols sammelt sich die Gruppe wieder.
Die weitere Abfahrt bis nach Guillaumes absolvieren wir im Regen – zum Glück ist die Niederschlagsmenge aber gering und es bleibt warm. Also außer verdreckten Fahrrädern und feuchten Schuhen kein Problem. Dank des Pässelexikons von quaeldich.de weiß ich, dass es neben der ausgeschriebenen Route (breite Straße) noch eine attraktive Nebenroute hinauf nach Valberg gibt. Allein das Dorf Péone ist den kleinen Umweg wert.
Valberg ist zwar auch ein Skiort, aber nicht so übel wie Alpe d' Huez oder La Toussuire. Das Hotel ist schön, und auf dem Dorfplatz spielt eine erstaunlich gute Rockkapelle live.
 

8. Etappe: Nach Menton

Der kurze Anstieg zum Col de la Couillole nervt durch Gravillons, aber die sehr schöne Abfahrt ist zum Glück weitgehend frei von Split. Am Anstieg zum Col St. Martin nutze ich die Gelegenheit, mich bei Wynfrith für die Schmach am Ende der dritten Etappe zu rächen. Der einsame Col de Turini ist der letzte nennenswerte Pass unserer Reise. Zum Glück ist der Himmel bedeckt; in der prallen Sonne wäre der Aufstieg trotz moderater Steigung wohl hart.
Ein Radfahrer hätte die Tour am Ortseingang von Menton (Badeort westlich von Nizza) enden lassen, aber die Abteilung Product Design bei Launer findet es total originell, das Peloton noch in den Blechlawinen-Nahkampf durch den Ort zum Strand zu schicken. Da kann man dann zur Belohnung seine Quanten fünf Minuten lang ins Mittelmeer tunken, um sodann im Bus wieder mühselig zurück ins Landesinnere zur Autobahn zu gurken. Braucht kein Mensch.
 

Fazit:

Die Route ist sowieso toll, wenngleich von Süden nach Norden wohl noch schöner. In puncto Organisation gab's Licht und Schatten; teils bestätigten sich meine Eindrücke aus 2015**:
  • Einmal mehr war die Routenführung streckenweise optimierungsfähig – einige stark befahrenen Straßenabschnitte hätten sich vermeiden lassen, und auch der touristische Schnickschnack am Ende der Tour war überflüssig.
  • Insgesamt gute Gruppe – Gruß nach Würzburg und Herrenberg – wenngleich ein Entertainer à la Gerhard und die feminine Komponente diesmal fehlten.
  • Hoch anzurechnen ist es dem Veranstalter, dass die Tour trotz deutlicher Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl nicht abgesagt wurde.
  • Positiv auch das freundliche und motivierte Personal (danke nochmal an Guide Wynfrith und den busfahrenden Chefkoch Bernd).
  • Unterkünfte und das inkludierte Abendesses waren in Ordnung (im Bereich "ausreichend" bis "gut"), was in Frankreich im Juli durchaus beachtlich ist.
  • Die Anfahrt und Rückfahrt im Reisebus (ab/bis Wört, südlich von Würzburg) war einmal mehr sehr bequem.
  • Sehr gut ist der sichere und schonende Transport der Fahrräder im Bus (spezielle Haltevorrichtungen im hinteren Teil des Fahrgastraumes - ohne Klauen, Haken etc.).


**) Mein 2015er Abenteuer mit Launer in den Pyrenäen:
http://www.laktatexpress.de/posts/3-12-august-2015-kaffeefahrt-die-pyrenaeen

Posted by Reverend on 23.07.2017 - 21:56
RR - Locker und flach

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