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18.-25. Oktober 2015 - Toskana mit der Lenkertaschenbande

Bilder (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jens, Paul, Stephan et al.):
(1) Kulturprogramm: Cattedrale in Siena
(2) Naturprogramm: Herbstlicher Laubwald 
(3) Warten auf den Eisenmann im Maglia arancione: Kreuzung bei Radicofani
(4) Warten auf Godot: Piazza in Siena
(5) Rolling, rolling, rolling* 
(6) Monte Amiata

*) Lyrikecke:
Dieser kleine Schüttelreim
fiel mir im Gruppetto ein: 
In der Abfahrt ist der Paul
mit den Beinen ganz schön faul
Vermeide, hinter ihm zu fahren
da kannste Bremsbeläge sparen!



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Nach dem Reinfall mit der Piemont-MTB-Woche von "Alpen-Event" musste ein alternativer Saisonabschluss her. Ermutigt durch die insgesamt gelungene Pyrenäen-Kreuzfahrt (ich berichtete), buchte ich mich in den Herbsttermin des Toskana Trainingslagers von Launer-Reisen ein. Insbesondere hatte ich über den langjährigen Guide Friedel nur Gutes gehört: Ein 'Egozentriker', der konsequent seine Marschtabelle durchzieht – wer zurück bleibt, der fährt Bus. Hey, das "Gefällt mir!"


Leider musste ich selbst mit dem PKW anreisen, da der Bus (eigentlich: der Fahrradanhänger) bereits ausgebucht war. Standort war ein Hotel in der Kleinstadt Chianciano Terme – ein südlich von Siena (genauer: bei Montepulciano) gelegener Kurort, dessen Haltbarkeitsdatum augenscheinlich weit überschritten ist. Auch das Hotelzimmer hatte italienischen Charme: Die gammelige Duschkabine war sorgfältig mit Panzerband geflickt, die Möbel erinnerten mich an das Schlafzimmer meiner Eltern in den Siebzigern. Egal, Hauptsache das Bett neben mir ist frei.

Beim Abendessen im gemütlichen Spiegelsaal traf ich die anderen Teilnehmer: eine Gruppe sog. Trekkingradler und eine Gruppe sog. Rennradler. Altersdurchschnitt geschätzt Ende Fünfzig. Der Trekkingradler-Guide war ein entspannt aussehender Schnauzbartträger, von Hardcore Friedel aber nichts zu sehen. Wie sich herausstellte, war Friedel kurzfristig abgelöst worden – Anführer der "Rennradler" war nun Paul Launer himself. Nun gut, gegen eine Chefarztbehandlung ohne Aufpreis ist ja erst mal nichts einzuwenden.

 

Missing Friedel

Es sei denn, der Chefarzt hat schon lange nicht mehr selbst operiert und sich die letzten Jahre eher mit Verwaltungsaufgaben befasst. In einem Arbeitszeugnis würde man wohl um die Formulierung 'Er war stets bemüht, die ihm gestellten Aufgaben zu erfüllen' nicht herum kommen. Bereits auf der ersten Tour stellte sich heraus, dass die "Rennradler"-Gruppe recht heterogen war und dass der immer wieder aufs Neue verordnete Gruppettozwang nicht funktionieren würde. Denn, lieber Paul: Wenn ein U23-Nachwuchsrennfahrer im Rekom-Bereich herumpedaliert, befindet sich ein hüftgeschädigter Späteinsteiger mit Rahmentaschenfaible bereits im Entwicklungsbereich. Das passt nicht zusammen; die Schnittmenge der sinnvollen Intensitätsbereiche ist leer!

Anstatt den gordischen Knoten durch Gruppenteilung durchzuhauen, blieb der Chefguide leider störrisch bei seiner DLBDT-Strategie**. Im Ergebnis waren die Ausfahrten streckenweise spaßfrei, weil zum Trödeln Gezwungene naturgemäß von hinten drängeln und schmale Straßen nicht wirklich geeignet sind, um in Haufenformation mit 9 km/h einen Fünfprozenter hochzukurbeln. 

**) Der Langsamste bestimmt das Tempo

Problematisch waren auch die vielen, teils langen Pausen, welche einerseits der Inhomogenität der Gruppe geschuldet waren, andererseits aber auch aus einem touristischen Rahmenprogramm resultierten, das für ein "Trainingslager" deplatziert wirkte. Nichts gegen einen schnellen Caffè-Stop, aber eineinhalb Stunden Aufenthalt im überlaufenen Siena im Rahmen einer Rennradtour sind grober Unfug. Vor dem Hintergrund des ohnehin in puncto Bekleidung schwierigen Wetters – trocken und oft sonnig, aber morgens kalt und tagsüber zwischen kühl und warm schwankend – waren die zahlreichen Ausfälle durch Erkältungskrankheiten dann auch nicht überraschend. Und es musste ja unbedingt in der frühmorgendlichen Kälte gestartet werden, denn (ernst gemeinter O-Ton bei der Besprechung einer welligen 150-km-Tour am Vorabend) "um 18 Uhr 30 wird es dunkel".

 

Tutte le strade sono kaputte?

Am Montag Abend – nach der Umrundung des Lago Trasimeno – hatten wohl die meisten Teilnehmer bereits mit der Toskana abgeschlossen: Die Fahrbahndecken waren überwiegend in stark renovierungsbedürftigen Zustand. Längs verlaufende Geltscherspalten, Schlaglöcher und dilettantische Teerflickenteppiche erforderten ständige Aufmerksamkeit. Nicht selten trugen die einheimischen Kraftfahrer durch gefährlich dichtes Überholen zum Stress bei.

In den folgenden Tagen zeigte es sich aber, dass es auch viele attraktive Routen in der Region gibt: großteils passable bis gute Fahrbahnqualität, wenig oder kaum Kfz-Verkehr, landschaftlich schön und abwechslungsreich. (Stichworte: Val d' Orcia, Monte Amiata, Radicofani, Pienza, Asciano.) Warum nicht gleich so? Dass längere ebene Abschnitte eher selten sind und die Routen meist wellig bis bergig sind, kam mir einerseits entgegen (wie gesagt: die Hölle ist flach), andererseits traten die Leistungsunterschiede so erst recht zu Tage.

 

Fazit

Die südliche Toskana ist gut geeignet, wenn man optimierte Routen kennt oder einen kennt, der sie kennt. Die Navigation mit GPS oder Landkarte sollte funktionieren; an Kreuzungen sind Wegweiser zu den nächsten Ortschaften üblich. In puncto Unterkunft und Verpflegung scheint das "Agriturismo"-Konzept interessant. Das Toskana Angebot von Launer-Reisen scheint nach der Ära Friedel weniger auf passionierte Sportler als auf touristisch orientierte Tourenfahrer ausgelegt. Das wäre ja auch in Ordnung, wenn dies aus der Ausschreibung klar hervorginge ...

Posted by Reverend on 28.10.2015 - 12:47
RR - Locker und flach

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