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2013 Alpen / Garmisch-Partenkirchen - Comer See

Liebe Homies,

immer wieder werde ich gefragt "Reverend, ich will 'nen Alpencross fahren - aber welche der unzähligen Angebote soll ich nur buchen?"

Meine Antwort ist immer die gleiche: Zunächst mach' Dich frei von dem Gedanken, dass ein echter Alpencross an dem Kack-Gardasee enden muss. Dann sieh' Dir meine Lieblingstour mal näher an:

Die folgende Beschreibung basiert auf meinen beiden Teilnahmen (2011 und 2013) an der Tour "Garmisch – Comer See (Medium)" des Anbieters ULP. Zweck ist eine möglichst objektive Darstellung der Strecke aus Teilnehmersicht – bei den Beschreibungen der Veranstalter handelt es sich ja eher um Werbetexte. Ich weise aber darauf hin, dass die Angaben (insbesondere zu Schiebepassagen) nicht gemessen, sondern nur aus dem Gedächtnis grob geschätzt sind (was ich mir aber zutraue, denn viele Abschnitte bin ich bereits drei- oder viermal gefahren).

Insgesamt betrachtet ist diese Alpencrossroute die attraktivste, die kenne (nach bislang etwa 10 Touren, fast alle mit kommerziellen Veranstaltern). Es geht mir bei diesem Beitrag in erster Linie nicht um Werbung für einen bestimmten Veranstalter, sondern um eine Empfehlung für die Route (eine ähnliche Tour ist Rainer dieses Jahr mit JOKO gefahren, vgl. "Grandioso"). Preise und Leistungen einzelner Anbieter soll jeder selbst vergleichen.


Etappe 1 – Imst / Österreich
Von Grainau geht es zunächst zur Hochtörlehütte, hinunter nach Ehrwald und (abseits der vielbefahrenen Passstraße) über den Fernpass. Von einem kurzen, steinigen Trail abgesehen über Wege, die einfach zu fahren sind. Nach dem Mittagessen  kommt der Höhepunkt: Zunächst steil auf breitem Schotterweg, später über schöne Trails geht es zum Dirstenrittkreuz hinauf. Für Konditionsstarke komplett fahrbar. Die Abfahrt ist ebenso abwechslungsreich (grober Schotter, für jeden fahrbar).

Etappe 2 – Ischgl / Österreich
Von dieser Etappe kenne ich zwei Varianten:
Die ausgeschriebene Variante verläuft auf verschiedensten Wegen abseits der Hauptstraße, tendenziell talaufwärts, aber mit einigem Auf und Ab (Schiebepassage möglich). Interessant ist diese Variante m.E. nur, wenn die Gruppe früh genug am Hotel in Ischgl eintrifft, um sodann mit einer der beiden Gondelbahnen (Fimba oder Silvretta, im Sommer wohl wochenweise wechselnd in Betrieb) vom Ortskern zur Idalpe zu fahren und von dort aus weiter mit dem Sessellift hoch zum Idjoch / Vidarjoch. Die anschließende Abfahrt zurück nach Ischgl auf (gepflegten) Hochgebirgstrails und später Schotterwegen ist mäßig anspruchsvoll. (Ich erinnere mich zumindest nicht daran, viel geschoben zu haben.)
Die andere – landschaftlich reizvollere – Variante verläuft vormittags ebenso auf verschiedensten Wegen meist abseits der Hauptstraße, tendenziell talaufwärts mit einigem Auf und Ab. Man biegt jedoch in ein Nebental ab und hinter St. Anton am Arlberg geht es sodann auf einer Nebenstraße (Asphalt, später Schotter, kein motorisierter Verkehr, moderate Steigung mit steileren Abschnitten) bis zur Konstanzer Hütte. Weiter über moderat ansteigenden Schotterweg durch das einsame Verwalltal (oberhalb Baumgrenze), später über Trails (ca. 30 min berghoch schieben) zur Heilbronner Hütte. Eine Rast lohnt sich, danach über breite Schotterwege bergab (mit Gegenanstieg) zum Zeinisjoch, auf asphaltierter Nebenstraße steil hinab nach Galtür und auf Wegen abseits der Hauptstraße talabwärts nach Ischgl.

Etappe 3 – Scuol / Schweiz
Zu Beginn dieser Etappe kann man entweder auf einer breiten, steilen, auch von LKW befahrenen Straße zur Mittelstation fahren und sodann auf asphaltierter Nebenstraße weiter moderat ansteigend hinauf zur Bodenalpe.
Oder mit einer Gondelbahn (Fimba oder Silvretta) vom Ortskern Ischgl hoch zur Idalpe und über Trails hinunter zur Bodenalpe. Die Trails sind gut fahrbar, aber wegen der feuchten Wiesen streckenweise mit Brettern ausgelegt (Rutschgefahr bei Nässe). Zwischendurch ca. 10 min berghoch schieben. (Nur) Auf dem letzten Stück Trail hinunter auf die Nebenstraße zur Bodenalpe geht sehr steil bergab; dieser Abschnitt kann aber auf asphaltierter Nebenstraße umfahren werden.
So oder so geht es von der Bodenalpe mit tendenziell moderater Steigung über Asphalt und Schotter hinauf zur Heidelberger Hütte (oberhalb Baumgrenze). Nach der Mittagspause geht es über Trails weiter hinauf zum Fimbapass (je nach Kondition / Fahrkönnen mindestens 30 min schieben). Die anschließende lange Trailabfahrt nach Griosch ist steinig, aber von zwei kürzeren Passagen  abgesehen nicht allzu steil und für die allermeisten Teilnehmer fahrbar. (Ich kam insgesamt vielleicht auf etwa 20 min schieben.) Weiter geht es über Schotterwege und Waldtrail (mehrere kurze Schiebepassagen) nach Scuol.

Etappe 4 – Livigno / Italien
In jeder Hinsicht die Königsetappe – konditionell fordernd, aber auch herausragend schön.
Zunächst geht es auf einer asphaltierten Nebenstraße (wenig Verkehr) hoch und weiter auf breiter Schotterstraße mit wenig Steigung hinauf in das Dorf S-charl. Weiter hinauf auf gut rollendem Schotterweg, an einer Alm über durchweg fahrbarem Trail über den Pass da Costainas.
Nun gibt es wieder zwei Varianten (beide attraktiv):
Gemäß Ausschreibung wird auf Schotter ins Tal abgefahren, später lange, mäßig steile Schotterauffahrt nach Döss Radond. Schnelle, längere Schotterstraßenabfahrt bis zum Brunnen, wo links der Trail ins Val Mora abzweigt. Nun mit wenig Gefälle eine ganze Zeit lang kurvig leicht bergab auf schönen, gut fahrbaren Trails (teils in Schotterhänge gebaut, Zustand des Weges nach meiner Erfahrung aber recht gut , kurze Gegenrampen).
Bei der andere Variante wird nach kurzer steiler Schotterabfahrt hinauf zum Ofenpass gefahren (kurzes Steilstück, evtl. 5 min schieben), weiter auf schönen Trails und Schotter über Buffalora (beinhaltet sehr steiles Stück Schotterweg, evtl. ca. 10 min schieben). Sodann lange Zeit weiter über moderat abfallende, gut fahrbare Trails, die erst ganz am Ende steil werden. Weiter über Schotterweg (auf und ab).
Bei beiden Varianten trifft man auf einen Stausee (Lago di Fraele), nach ein paar Minuten auf dem breiten Uferweg geht es rechts berghoch zur Alpe Trela. Der Schotterweg ist steil, aber fahrbar - das kostet allerdings Körner, die man im Zweifel besser sparen sollte. Weiter auf Trails (fahrbar, wenn man noch Kraft hat) bis zum Passo Trela, von hier aus schnell auf gepflegtem, mäßig steilen Schottertrail hinunter (für jeden fahrbar). Weiter auf schönen Trails am Hang entlang (bergab mit Gegenanstiegen) zum Lago di Livigno.

Etappe 5 – Silvaplana / Schweiz
Auch an diesem Tag gibt es diverse Variationsmöglichkeiten.
Zunächst kann man (auf der linken Seite der Hauptstraße Richtung Forcola di Livigno) entweder durch den Wald oder (nach Nutzung der Mottolino-Gondelbahn) sehr schön oben entlang der Bergflanke fahren – so oder so auf gut fahrbaren Trails (Gegenanstiege).
Die Ausschreibung sieht nun vor, das Tal über die Forcola di Livigno zu verlassen (Schotterweg, am Ende steil) und sodann die Straße erst hinab und dann wieder hinauf zum Berninapass zu fahren – diese Routenführung ist allerdings wenig attraktiv. Auch wenn es ca. 40 min schieben und tragen bedeutet, lohnt es sich, die Straße zu überqueren und den steilen Pfad Richtung La Stretta hinaufzukraxeln. Oben angekommen fährt man auf einem fast ebenen Pfad zur Alpe (etwas steinig aber gut fahrbar). Von hier schnelle Schotterabfahrt über breiten Weg. Am Ende trifft man auf halber Höhe auf die Straße zum Berninapass. Von hier entweder unmittelbar Abfahrt über sehr einfache Trails und gepflegte Spazierwege nach Pontresina und weiter via St. Moritz nach Silvaplana.
Wenn der Zeitplan es erlaubt, ist vor der Abfahrt nach Pontresina noch ein Abstecher möglich: Auffahrt zum Berninapass (Straße ist zeitsparend), um von dort über zunächst breite Wege, später aber einen sehr ruppigen Trail (manche fuhren, ich habe geschoben) nach Poschiavo hinab zu fahren. Zurück zum Berninapass kommt man mit der Bahn (spektakuläre Trassenführung!).

Etappe 6 – Lago die Mezzola / Italien
Über breite, flache Schotterwege geht es – teils entlang der oberengadiner Seen – zum Malojapass. Serpetinenabfahrt auf der Passtraße, später noch kürzere Trailabschnitte. Die restliche Wegstrecke zum Lago die Mezzola (dem Comer See vorgelagert) ist wenig attraktiv. Eigentlich könnte man die Tour bereits im Oberengadin (z.B. in Silvaplana) enden lassen - wäre da nicht noch ein Höhepunkt zum Schluss...
Wer den relativ steilen Anstieg auf einer Nebenstraße (Asphalt, später Schotter – bei Sonneneinstrahlung wird es heiß) und ein paar Minuten schieben nicht scheut, kann jedoch noch eine Exkursion auf eine spektakulär am Steilhang verlaufende Trasse einer praktisch wohl still gelegten Schmalspurbahn (Tracchiolino, vgl. YouTube Filmchen) unternehmen. Die nur leicht ansteigende Trasse ist bis zum Umkehrpunkt durchweg fahrbar (mit normal breitem Lenker ist genug Platz, um neben den Schienen zu fahren, später Weg ohne Schienen), wenn man nicht übermäßig unter Höhenangst leidet. Für die Tunnel ist eine Frontleuchte empfehlenswert, wenn auch nicht zwingend erforderlich (aber besser keine Helmlampe). Auf gleicher Route retour.


P.S.: Die verpixelten Bilder zeigen:

Dirstenrittkreuz
Stau auf dem Weg zum Zeblasjoch
Abfahrt vom Fimbapass
Trails Richtung Livigno
Aussicht nach Schiebepassage zu 'La Stretta'

Posted by Reverend on 30.07.2013 - 23:35
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