• warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.
  • warning: preg_match(): Compilation failed: disallowed Unicode code point (>= 0xd800 && <= 0xdfff) at offset 1811 in /mnt/web019/e1/34/5565634/htdocs/cms/sites/all/modules/ctools/includes/cleanstring.inc on line 157.

22-29 de junio 2019 - Trockenschmierstoff im Regentest: Vuelta a Asturias

#asturien #velo-andaluz #rennrad #parador #covadonga

Bilder:
( 1 ) Blick aus dem Zimmer des Parador Hotels in Fuente Dé
( 2 ) Es ist noch Platz für einen einzigen Namen: Etappensiegerliste am Alto de Angliru
( 3 ) Alto de Angliru: Wenn man an dieser Stelle angekommen ist, hat man fertig!
( 4 ) V.l.n.r.: Jürgen, Dietmar (el jefe), Olaf
( 5 ) Lagos de Covadonga: Zum Glück macht der Regen mal Pause
( 6 ) Hotel Parador vor imposanter Felswand: Fuente Dé
( 7 ) Blick hinunter auf Funete Dé von der Bergstation der Teleférico
( 8 ) Abendstimmmung in Riaño
( 9 ) Schluchten wie in Frankreich
(10) Kümmern sich um alles außer Rad fahren: Christine und ihr Transit
(11) Aussicht vom Mirador del Fito
(12) Am "Beach" in Gijón
(13) Seltenes Schmuckstück in der gastronomischen Ambietewüste: "Bar Gregorio" in Gijón*

*) Verdammt nah am Katzengold, nur die Tageskarte fehlt.
--------------------

Prolog:

Juni 2018. Die Dienstreise nach Norwegen ist gestrichen. Nach dem Besuch in Schweden haben deren Nachbarn die Hosen voll und wollen erst mal selber aufräumen. Auch wenn's in der zweiten Jahreshälfte mit dem Kontingent an Urlaubstagen eng werden wird: Ich will weg hier. Eher durch Zufall gelange ich auf die Internetzseiten von Velo-Andaluz, meiner bisherigen Wahrnehmung nach ein Anbieter von Trainingscamps mit festem Standort in Andalusien.

Doch siehe da: Man bietet auch Etappentouren an, unter anderem Ende Juni durch Asturien. Wo das ist und was das kann, muss ich mittels einer weltbekannten Internetsuchmaschine herausfinden. Picos de Europa mit Gipfelhöhen bis zu 2.650 m s.l.m. hört sich nicht schlecht an. Trotzdem bleiben ein paar Zweifel, ob die Strecke mir gefallen würde: Kniebrecher wie den Alto de Angliru muss ich nicht unbedingt hoch. ("Na mir glangt dass i woaß dass i kannt wenn i woin dad ...") Der restliche Streckenverlauf ist weitgehend ein Überraschungsei. Egal, Spanien hat mich bisher nie enttäuscht, ich kaufe ein Los in der Radreiselotterie.
 

Statistik:

1. Etappe –   75 km mit 1.998 Hm** Rundtour Angliru ab Oviedo
2. Etappe –   32 km mit 1.199 Hm** Rundtour Lagos de Covadonga ab Covadonga***
3. Etappe – 106 km mit 1.651 Hm** von Covadonga nach Fuente Dé
4. Etappe –   81 km mit 1.658 Hm** von Fuente De nach Riaño
5. Etappe – 157 km mit 2.023 Hm** von Riaño nach Gijón
                   -----             -------
                   451 km       8.529 Hm

**) Alle Höhenmeter Angaben errechnet auf Basis des selbst aufgezeichneten GPS-Track und Kartendaten. D.h. keine barometrische Messung, sondern automatische Berechnung durch "Garmin Connect" Online-Applikation. Werte für die von mir konkret gefahrene Strecke.

***) Eigentlich von Oviedo nach Covadongo und dann hinauf zu den Seen, wegen Regens sind wir aber bis Covadonga im Auto gefahren.


Fazit:

Mein Los war keine Niete. Eine gelungene Veranstaltung, wenngleich die ersten drei Etappen durch regnerisches Wetter beeinträchtigt waren. Wie auch im atlantischen Bereich der Pyrenäen gilt wohl: Es ist nicht ohne Grund so grün. Die Ausschreibung verschwieg eine ganze Reihe von Attraktionen, die manch anderer Veranstalter großspurig zum Weltwunder erklärt hätte. Dass neben mir nur zwei andere Teilnehmer angemeldet waren (Jürgen, Heizungstechnikmeister aus dem Bonner Raum, der sich beim Erzählen fast selbst ins Wort fällt, und el médico Olaf aus Berlin, der ganz unberlinerisch ruhig ist), war schade für den Veranstalter: Leider wird die Tour wohl bis auf Weiteres nicht mehr angeboten.

Hinter dem Veranstalter Velo-Andaluz stehen Dietmar und Christine, ein nach Andalusien ausgewandertes Ehepaar mit schwäbischen Wurzeln. Die beiden führen sämtliche Reisen persönlich durch (mit gelegentlichem Einsatz zusätzlicher Guides). Dietmar ist Guide und Mechaniker, Christine fährt das Begleit-/Gepäckfahrzeug und organisiert alles. Beide sprechen fließend spanisch.
 

  • Routenwahl: Volle Punktzahl, auch wenn die Ausschreibung dies nicht vermuten ließ. Asturien ist sehr grün, die Berge meist baum- oder grasbewachsen. Der Angliru ist zwar nicht schön zu fahren (übrigens auch nicht bergab retour), aber landschaftlich durchaus reizvoll. Wir fuhren an drei Tagen jeweils durch längere Schluchten, die denen in Südfrankreich in nichts nachstanden (außer vielleicht im Bekanntheitsgrad).

  • En route: Grundsätzlich einwandfreie Fahrbahndecken. Ausnahmen: Die Abfahrt vom Puerto de San Glorio in Richtung Riaño war ziemlich ramponiert, wenngleich nicht in gefährlicher Art und Weise. Und: Die schmale Straße zum Angliru war vollgekackt, was allerdings ihrer primären Bestimmung geschuldet ist. Hinsichtlich der Beeinträchtigung durch Motorfahrzeuge hat Spanien wieder voll gepunktet: Meist wenig Verkehr, und wenn, dann geduldige Einheimische.

 

  • Konditioneller Anspruch: In puncto Ausdauer relativ einfach, da teils recht kurze Etappen. Alleridngs manchmal recht steile Passagen, vom Angliru ganz zu schweigen. Ohne das 32er Ritzel wäre es sehr hart geworden, ohne Absteigen bis zum Ende zu gelangen.

 

  • Stressfaktoren: Mit einer Ausnahme täglicher Wechsel der Unterkunft. Trotzdem entspannt, da die Abfahrtszeit urlaubskompatibel war (10:00 Uhr). Für meinen Geschmack manchmal etwas anstrengend: Dietmars Chefallüren. (Trotzdem einer von den Guten − und manche Teilnehmer solcher Reisen sind ja wirklich schwierig zu führen.) Jedenfalls hervorragend ist Christines Talent zu proaktiver und professioneller Organisation.

 

  • Verpflegung auf der Strecke: Christine organisierte täglich eine Mittagspause mit Buffet. Bei Bedarf bestanden darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten, am Begleitfahrzeug Getränke nachzutanken oder Obst bzw. gelatinehaltige Süßwaren in Tierform zu bekommen. Kaffeepausen wurden zu meinem Leidwesen gar nicht gemacht, auch wenn wir genug Zeit gehabt hätten.

 

  • Frühstück & Abendessen: Das Frühstück war stets recht gut (ab 8:00 oder 8:30 Uhr). Abends häufig 2-Gänge-Menue mit Auswahlmöglichkeit, entweder im Hotel oder gemeinsam in zu Fuß zu erreichenden Restaurants (erst ab 20:00 Uhr +/- 30 Minuten, den lokalen Gepflogenheiten geschuldet). Die Qualität des Abendessens lag im Bereich einigermaßen passabel bis gut; kulinarische Höhepunkte sollte man aber eher nicht erwarten. Wie Dietmar zu sagen pflegt: "Es ist in Spanien leicht, schlecht essen zu gehen." Wer Fisch mag, ist damit meist gut bedient.

 

  • Unterbringung: Keine Klagen, wenngleich der Charakter der Unterkünfte durchaus unterschiedlich war: Rustikale, aber renovierte Landgasthöfe in Covadonga und Riaño, mondänes Cityhotel in Gijón (mit bodentiefen Fenstern in Richtung Strand). Mein Favorit: Das staatliche Parador in Fuente Dé mit seinem Retro Ambiente − Haus und Umgebung sind bemerkenswert. Funktional einwandfrei, aber etwas duster war das Zimmer in Oviedo mit Blick in den Hinterhof. Wäscheservice gab es erwartungsgemäß nirgends.

 

  • Fahrräder: Ob einfliegen des eigenen Farrades möglich gewesen wäre, weiß ich nicht. Der Transport vom / zum Aeropuerto de Asturias (vom Startort wie vom Zielort jeweils ca. 45 min entfernt) erfolgt jeweils im PKW. Die Mieträder waren in gutem Zustand und recht neu. Etwas nervig war Dietmars Faible für Trockenschmierstoff. Angesichts des regnerischen Wetters auf den ersten drei Etappen bin ich die Anstiege zum Alto de Angliru wie auch nach Fuente Dé mit mahlenden Geräuschen aus Richtung Antrieb hochgefahren. Bei der Ausgabe der Mieträder war Dietmar sehr hilfsbereit und kümmerte sich um Montage mitgebrachter Sättel, Pedalen etc.

 

  • Ausgaben: Die Reise ist kein billiger Spaß. Zusätzliche Ausgaben entstehen allerdings kaum: Mittagsbuffet und Abendessen mit Basisgetränken sind inklusive, Kaffeepausen sind nicht vorgesehen. Für die einen Tag frühere Anreise und die einen Tag spätere Abreise wurden mir lediglich die Übernachtungskosten in Rechnung gestellt (obwohl auch zusätzliche Transferkosten angefallen sein müssen); selbst den regenbedingten Transfer im Taxi von Oviedo nach Covadonga übernahm der Veranstalter. Das Verhältnis von Ausgaben zu Fahrradtourstrecke war trotzdem vergleichsweise ungünstig, weil die Etappen teils kurz sind und es zudem lediglich fünf Etappen sind. Bei vergleichbare andere einwöchige Etappentouren kam ich auf über 800 km, wir schafften 550 km (geplant waren rund 650 km). Eine oder zwei Etappen mehr hätte ich mir gewünscht, dann wäre auch die regenbedingte Verkürzung der zweiten Etappe leichter zu verschmerzen gewesen.


--------------------

Posted by Reverend on 30.06.2019 - 22:26
RR - Locker und flach

MORE TO EXPLORE