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30. August - 5. September 2015 - En France II: Mission Neuf Grands Cols

Bilder:
(1) Auf den Spuren von Bearded Simon: Col d' Allos
(2) Stilecht: Le Didi et son Kletterkäppi
(3) Findet immer schnell einen Schwarm neuer Freunde: Bariadi füttert die Fliegen an
(4) Unterbewertet: Col des Champs
(5) Auf dem Weg zum vielleicht höchsten Pass der Alpen


Nach dem Transfer vom voralpinen Massif des Bauges (Alby-sur-Chéran) nach Barcelonnette wird es ernst: Nicht weniger als neun Pässe der 1. bzw. Hors Catégorie enthält das ambitionierte Tourenprogramm, welches ich im Vorfeld entwickelt hatte.

Unser Ferienhaus in Barcelonnette hinterlässt wohl bei allen einen zwiespältigen ersten Eindruck: Die Räume und die antike Möblierung sind très charmant, aber von Instandhaltungsausgaben scheint der Eigentümer nicht viel zu halten. Schade um das schöne Haus. (Praxishinweis für Frankreichreisende: Außerdem erklärt uns der Vermieter unerwartet, dass Bettwäsche und Frottierware mitzubringen gewesen wären. Immerhin hilft er uns, die benötigten Textilien von einem Hotelwäscheservice zu mieten.) Sodann gewinnen wir noch den 'Lieblingskunde des Tages' Award, als wir kurz vor acht noch in den örtlichen Carrefour Marchè schlüpfen, um das Nötigste für ein Abendessen einzukaufen.

Spät abends sind wir schließlich komplett: 'Big Ring' Bariadi ist aus Lüdenscheid eingetroffen, und auch Ralf findet wieder zu uns: Er hatte den Transfersamstag genutzt, um per Motorrad schon mal alle Pässe zu inspizieren.

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Le Dimanche: 125 km mit 3.358 Hm* - Drei auf einen Streich

Bis wir ausgepennt, noch mal richtig eingekauft und gefrühstückt haben, ist es fast Mittag. Da bietet sich die (zurecht) von der Fachpresse empfohlene Trois-Cols-Runde, welche fast vor unserer Haustür beginnt.

Wir beginnen mit dem Col d' Allos, der heuer auch vom Tour-de-France-Peloton überquert wurde (übrigens in führender Position von Herrn Geschke). Wir fahren allerdings die schmale und unverbaute Nordrampe hinauf und Richtung Süden nach Colmars hinunter. Meines Erachtens die bessere Wahl, da die Südrampe nur im oberen Teil attraktiv ist – die dortigen Skiorte sind Frankreich-typisch unansehnlich und ab dort wird die Straße übermäßig breit.

Die Abzweigung zum Col des Champs verpassen wir zunächst, da der Wegweiser halb zugewachsen ist und die schmale Fahrbahn eher wie eine Grundstückszufahrt anmutet. Die Straße windet sich durch einen bewaldeten Hang hinauf, oberhalb der Baumgrenze ist die Fahrbahn uneben und etwas verschmutzt. Das erhoffte gastronomische Angebot auf der Passhöhe finden wir zwar nicht vor, aber dafür ist die Straße hinunter nach St. Martin in sehr gutem Zustand und breit genug für eine schnelle Abfahrt. Erneut bin ich froh, dass wir entgegen dem Uhrzeigersinn fahren.

Der Col de la Cayolle hingegen überzeugt von beiden Seiten durch landschaftliche Schönheit, weitgehend passablen Straßenzustand und wenig Verkehr. Da es mittlerweile recht spät ist, fahren wir fast ohne Begegnungen hinunter zur ersten Ortschaft und reiten weiter durch die Bachelard-Schlucht (hier Lenker gut festhalten) in den Sonnenuntergang ...

Les cols:
http://www.quaeldich.de/paesse/col-d-allos/
http://www.quaeldich.de/paesse/col-des-champs/
http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-la-cayolle/

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Le Lundi - 102 km mit 3.075 Hm* - Gravel Runde über die Cime de la Bonette und durch das Wohnzimmer der Murmeltiere

Heute erklimmen wir den angeblich höchsten Alpenpass. Der Superlativ trifft zwar nur dann zu, wenn man von der Passhöhe aus noch die optionale Zusatzschleife fährt, aber dies ist für uns selbstredend Ehrensache.

Adventurous Bariadi und mir ist selbst das nicht genug, und so fahren wir von der Passhöhe Richtung Nizza hinunter. Auf etwa 1.300 Metern s.l.m. biegen wir rechts ab Richtung St. Dalmas. Die beiden Restaurants in dem verschlafenen Ort haben zwar nachmittags geschlossen, aber wenigstens der Dorfbrunnen ist durchgehend geöffnet. Die folgende schmale, einsame Passtraße windet sich (zunächst im Schatten des Waldes) hinauf zum Col de la Moutière, um nach einer Traverse wieder auf die Bonette-Passstraße zu treffen (etwa 100 Hm unterhalb der Passhöhe). Weil der Moutière-Pass allein für die lokale Marmotte-Population von Bedeutung ist, sind die letzten drei Kilometer der Traverse nicht asphaltiert. Dieses geschotterte Teilstück steigt jedoch stetig an, so dass die Strecke bei vorsichtiger Fahrweise auch mit dem Straßenrennrad befahren werden kann (jedoch eher nicht mit Bereifung oder Laufrädern aus dem Leichtbau-Regal). Mitten in der Einöde treffe ich einen Senior 4 aus Luxemburg, der seinen historischen Stahlrahmen über die rustikale Piste quält und sich freut, mal wieder einen Menschen zu treffen.

Als der Falke von Schalksmühle und ich Richtung Jausiers/Barcelonnette abfahren, ist es recht spät und schon merklich kühl – dafür sind wir auf der (leider auch bei Motorradfahrern) beliebten Passstraße nun aber ungestört.

Les cols:
http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-la-bonette/
http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-la-moutiere/

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Le Mardi: 0 km mit 0 Hm

Erzwungener Ruhetag - il pleut :-(

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Le Mercredi: 184 km mit 4.053 Hm* - Aller et retour: Col d' Agnel

Meine Mission droht zu scheitern: Im Führerhauptquartier hat der für mich strategisch wichtige Col d' Agnel keine Priorität; selbst eine Umrundung des nahen Serre-Poncon-Stausees wird diskutiert. (Sicher auch nett, aber für Talsperrenumrundungen mit Pässen der 4. Kategorie muss man ja nicht vom Sauerland aus 1.000 km weit mit dem Auto fahren ...)

Also desertiere ich, wenngleich dies (mangels Auto) eine Streckenlänge bedeutet, die jenseits meiner Spaßgrenze liegt. Schlussendlich fahre ich mit Bariadi via Col de Vars bis zur Passhöhe des Colle dell' Agnello und zurück, während Ralf, Didi und Silke sich für eine zahmere Rundtour über den Colle dei Morti entscheiden. (Wobei ich Ralf verstehen kann; er muss schließlich noch einen Blumenstrauß am Morti hinterlegen.)

Der Col de Vars ist in Süd-Nord-Richtung ganz nett, da die Südrampe unverbaut ist und wohl auch weniger befahren als die Nordrampe. Die französische Seite des Col d' Agnel ist schön, aber weniger spektakulär als erhofft (zu flach und geradlinig für meinen Geschmack). Auf der Passhöhe behindert zwar Nebel die Sicht nach Italien, aber die erspähten Kehren sehen einladend aus – hier muss ich noch mal von der anderen Seite hoch. Doch für heute ist es höchste Zeit umzukehren, der Col de Vars steht uns auch auf der Rückfahrt im Weg. Nach fast acht Stunden Fahrzeit (netto) erreichen wir Barcelonnette und sind ziemlich platt. (Ich mag gar nicht daran denken, dass beim Ötztaler jetzt noch gut 50 km mit 1.400 Hm zu bewältigen wären ... mon dieu!)

Les cols:
http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-vars/
http://www.quaeldich.de/paesse/col-d-agnel/
Encore une fois: http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-vars/

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Le Jeudi: 59 km mit 1.274 Hm* - Touristikfahrt: Geschke-Berg und Gorges du Bachelard

Für den Nachmittag wird Regen erwartet, also verbietet sich heute eine epische Tour.

Deshalb verbringen wir ein paar Stunden mit Sightseeing auf dem Rad: Die breite Stichstraße zu dem Skiort Pra Loup (mit Kölner Vorstadt Ambiente) wäre gänzlich uninteressant, wenn nicht heuer ein deutscher Vollbartträger dort als erster über den Zielstrich einer Tour-de-France-Etappe gefahren wäre. OK, been there, seen it, done.

Trotz grauer Wolken schön ist hingegen unser Abstecher in die Gorges du Bachelard: Kennen wir zwar schon vom Sonntag, aber beim Hochfahren sieht man dann doch mehr von der Landschaft – und runter rasen macht mit Streckenkenntnis umso mehr Spaß.

Le col:
http://www.quaeldich.de/paesse/pra-loup/

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Le Vendredi: 97 km mit 2.211 Hm* - Le boucle de l' Izoard

Finalmente entscheiden wir uns für die perfekt ausgeschilderte Runde Guillestre –> Col d' Izoard –> Briancon –> Durance-Tal. Wir fahren wieder entgegen dem Uhrzeigersinn, und das ist auch gut so: Während die Südrampe ab Arvieux recht ruhig ist, nimmt der motorisierte Verkehr in der Abfahrt Richtung Briancon merklich zu. Ab Briancon führt die Route über Nebenstraßen abseits der stark befahrenen Nationalstraße N94, so dass der zweite Teil der Runde unerwartet schön und kurzweilig ist – auch wenn sich gegen Ende noch mal ein namenloser Col mit etwa 200 Hm auftürmt.

Le col:
http://www.quaeldich.de/paesse/col-d-izoard/

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Und - mitgezählt? 

"Da haben wir zehn Nennungen, der Col de Vars war doppelt - den müssen wir einmal abziehen - und Pra Loup ist gar kein Col: Bleiben acht Punkte!" hätte seinerzeit die Dalli-Dalli-Jury um Rosi Mittermaier und Christian Neureuther vorgerechnet. Ob das Publikum dies "Spitze!" gefunden hätte und Hans Rosenthal in die Luft gehüpft wäre?

Ich komme sogar nur auf sieben, denn der Col de Vars stand nicht im Pflichtenheft - Colle dei Morti und Colle di Sampeyre bleiben vorerst unbefahren. Außerdem muss ich noch mal den Colle dell' Agnello von Osten hoch. Riecht verdächtig nach einer Nachfolge-Mission 'Piemont-Kirsche' ...

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*) Ermittelt auf Basis des von mir aufgezeichneten GPS Track und Kartendaten - ich gehe davon aus, dass eine Messung per Barometer genauer ist und zu etwas geringeren Werten führte. Im wesentlichen sind die Werte aber plausibel.
 

Posted by Reverend on 06.09.2015 - 19:48
RR - Locker und flach

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