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9 a 15 septembre 2018 - Korsika-Rundfahrt: Mit Orangina und Gesichterkeksen durch das Gebirge im Meer

#corsica #quaeldich #rennrad #essiggurkenwasser #mitlenkerradioistunfair

Bilder:
( 1 ) Le soleil a brillé toute la journée [E1] [E2] [E3] [E4] [E6] [E7]
( 2 ) Hotel mit Blick auf den Fährhafen in Bastia [E1] [E2]
( 3 ) Wellig: Küstenstraße um capicorsu [E1]
( 4 ) Spart Zeit und Geld: tägliches pique-nique am Col [E2]
( 5 ) Einsam: Schmale Traverse im Hang statt Transitstrecke durchs Tal − vergesst Variante "2A" einfach [E2]
( 6 ) Die ersten hohen Berge kommen in Sicht ... [E2]
( 7 ) Durch diese hohle Gasse müssen sie kommen − Spelunca Schlucht [E3]
( 8 ) Kämpferisch, aber an manchen Tagen zu wenig Textilabdeckung im Schulterbereich: Sebastian [E4]
( 9 ) Eigentlich mache ich ja niemals einen Fotostopp ... [E5]
(10) Alles muss raus: letztes pique-nique am Col [E6]
(11) Asphalt zuende: Zieleinlauf für David und Bernd − Talschluss der Restonica Schlucht [E6]
(12) Pittoresk: Corti centre-ville [E6]
(13) Eichhörnchen können klettern: Frank aus Berlin-Zehlendorf [E7]

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Prolog:

September 2017. Ich sitze mit Anke H. aus Neuniederursel auf einer dieser Klappbänke. Bei Zielwurst, Kaffee & Kuchen diskutieren wir das Quäldich.de-Reiseprogramm für 2018 (und ihren Neuen, naturellement). Alpe d'Huez ohne frenetisch jubelnde Holländer, das bringt doch nichts. Route des Grandes Alpes zum Dritten − sehr schön, aber variatio delectat. Brandenburgische Ödnis, die kann uns keiner schön reden. Korsika-Rundfahrt, das isses.

Gesagt, gebucht. Zwölf Monate später war es soweit: Start der Rundtour kreuz und quer durch das "Gebirge im Meer". Leider ohne Anke und den Neuen (mittlerweile getauft auf den Namen Matthias), denn Anke bekam Blinddarm.


Statistik:

  • 1. Etappe – 136 km mit 2.934 Hm* Rundtour zum Cap Corse ab Bastia (inkl. Exkursion zur Nordspitze nach Barcaggio)
  • 2. Etappe – 114 km mit 3.018 Hm* von Bastia nach Calacuccia
  • 3. Etappe – 131 km mit 2.114 Hm* von Calacuccia nach Ajaccio
  • 4. Etappe – 133 km mit 2.731 Hm* von Ajaccio nach Porto-Vecchio
  • 5. Etappe –   86 km mit 2.085 Hm* von Porto-Vecchio nach Solenzara (exkl. Exkursion nach Sari)
  • 6. Etappe – 116 km mit 2.888 Hm* von Solenzara nach Corte
  • 7. Etappe – 113 km mit 1.800 Hm* von Corte nach Bastia
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                          829 km     17.570 Hm


*) Alle Höhenmeter Angaben errechnet auf Basis des selbst aufgezeichneten GPS-Track und Kartendaten. D.h. keine barometrische Messung, sondern automatische Berechnung durch "Garmin Connect" Online-Applikation. Werte selbstredend für die von mir konkret gewählte Variante; manchmal waren leichtere oder schwerere Alternativen im Angebot. Die Angaben der Ausschreibung liegen durchweg niedriger, die größeren Abweichungen scheinen dem Umstand geschuldet, dass die Ausschreibung für manche Etappen auf sehr groben Höhenprofilen beruhte.
 


Fazit:

Anke, trag's mit Fassung: Eine sehr schöne Reise. Trotz eines (einzelnen) faux pas bei der Streckenwahl war die Erstaustragung ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

  • Routenwahl: In diesem (für mich wichtigsten) Punkt ist zwar noch Optimierungspotential, aber insgesamt war ich sehr zufrieden. Bei der Zweitaustragung sollte der Veranstalter auf die Übernachtung in Aiacciu centre-ville verzichten − die kilometerlange Fahrt durch den Berufsverkehr war ein nervtötender Abschluss der ansonsten sehr schönen dritten Etappe; die Route stadtauswärts über die Schnellstraße am nächsten Morgen war zwar weniger stressig, aber ebenso verzichtbar.

  • En route: Der Straßenzustand ist weitgehend gut, die wenigen schlechten Abschnitte waren wenigstens verkehrsarm. Das Verkehrsgeschehen läuft außerhalb der Rush Hour gesittet ab, gelegentlich vorgebrachte Beschwerden über radsportlichen Autismus (etwa unnötiges Fahren in dritter Reihe vor uneinsehbaren Kurven) konnte ich gut nachvollziehen. Übrigens: Auch auf Corsica kann man die asphaltierten ralentisseurs als Radfahrer mit etwas Gewichtsverlagerung ohne Verzögerung überfahren − der allenthalben praktizierte Alarm ist wohl dem Bereich ritueller Handlungen zuzuordnen.

  • Konditioneller Anspruch: Kaum Flachpassagen, selbst die Abschnitte auf Küstenstraßen waren i.d.R. wellig. Die Steigung der Passstraßen ist niedrig bis moderat. Längere Steilstücke gab es allein im (optionalen) Anstieg zur Restonica Schlucht am Ende der sechsten Etappe.

  • Stressfaktoren: Mit Ausnahme der ersten Etappe wurde täglich die Unterkunft gewechselt. Im Gegensatz zu ähnlichen Reisen verlief die morgendliche Routine aber recht entspannt, selbst auf vergessene Plastikschlappen im Wert von drei Mark fuffzig oder auf exakt zur Abfahrtszeit spontan aufgetretene Reifenschäden reagierten alle gelassen. Etwas hektisch waren Umziehen und Katzenwäsche nach Ankunft in Bastia nach der letzten Etappe. Das Hotel hatte die Zimmer der noch einmal dort Übernachtenden noch nicht bereit (also keine Dusche für die Abreisenden), und mit Rückflug um 18:00 Uhr mussten David und ich uns sputen. (Natürlich im Nachhinein unnötig, denn die Eurowings Maschine aus CNG war wieder deutlich verspätet.)

  • Verpflegung auf der Strecke: Einmal täglich servierte Sportsupport-Sille ein reichhaltiges Buffet mit belegten Broten, Kuchen, Gewürzgurken, Keksen mit lustigen Gesichtern, Gelatineprodukten, Salzgebäck usw. (aus logistischen Gründen mit Ausnahme der letzten Etappe). Bis zu dieser Mittagspause musste man mit aus dem Frühstückraum Entwendetem oder am Vorabend im Kleinsupermarkt ehrlich Erworbenem zurecht kommen. Sporternährung ist in den Etappenorten kaum erhältlich, muss man also selbst mitbringen.

  • Frühstück & Abendessen: Keine Klagen. Abends gab es als Hauptgang zwar nicht selten gulaschähnliche Fleischgerichte mit Kartoffeln oder Nudeln als Beilage, aber die Qualität war gut, und mit einer Ausnahme war auch die Menge ausreichend. Vegetarier sollten Pizza mögen; Pizzaliebhaber sollten sich als Vegetarier ausgeben.

  • Unterbringung: Durchweg gepflegte Etablissements, in der Spanne von charmant, aber leicht renovierungsbedürftig bis modern, aber etwas eng. Besonderer Luxus wurde nicht geboten (Ausnahme: hoteleigenes Schwimmbad in Porto-Vecchio), interessierte mich aber auch nicht. Overnight-Wäscheservice gab es nirgends.

  • Selbstverwirklichung: Das Konzept mit drei nach Leistung differenzierten Gruppen hat sehr gut funktioniert, auch wenn die Gruppe 1 lediglich drei Teilnehmer umfasste. In Gruppe 2 wurde kaum im Zwangsgruppetto gefahren.

  • Fahrradtransport: Das Start-/Zielhotel lag direkt am Fährhafen. Der Flughafen ist rund 20 km entfernt, eine Fahrt mit dem Taxi kostet gut 50 Euro, der recht zügig fahrende Linienbus 9 Euro. Der Linienbus hat einen Gepäckraum, welcher vermutlich für vereinzelte Radkoffer ausreicht. Von der Haltestelle in Bastia zum Hotel sind es noch wenige Minuten zu Fuß; die Haltestelle am Flughafen ist direkt vor dem Eingang. Radkoffer durften während der Tour in der Tiefgarage deponiert werden. Die Mieträder (buchbar via Reiseanbieter) waren von durchwachsener Qualität; es traten diverse Defekte auf (Sattelklemmschelle, Speichenbrüche). Am besten ein Rad mit Scheibenbremsen mieten, dann bekommt man ein jüngeres Modell.

  • Ausgaben: Kein billiges Vergnügen, zum Basisreisepreis kommen ggf. Flugkosten sowie Fahrradmiete und Übernachtungen vor und/oder nach der ersten/letzten Etappe hinzu. Abendessen war ab dem Start der ersten Etappe inklusive, für sechsmal Picknick wurden lediglich 30 Euro eingesammelt. Allerding muss man pro Person rund 20 bis 30 Dosen "Orangina" à 2,50 bis 3,00 Euro einkalkulieren, ohne welche die Tour de facto nicht zu bewältigen ist.

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Epilog:

Ja gut, aber wie war es denn nun vraiement?

Alors, nach 44 km meldete ich mich von Gruppe 1 ab und stellte den Aufnahmeantrag bei Gruppe 2. Irgendwie fehlten so 10.000 Trainings-km, um in der A-Mannschaft halbwegs entspannt mitzumischen. Selbst im B-Team hatte ich an den ersten beiden Tagen passagenweise zu kämpfen, insbesondere an Anstiegen, die in der prallen Sonne lagen. Doch dann verspürte ich den Bariadi-Effekt ("Es geht jetzt jeden Tag besser!"). Bergab hingegen wurde recht verhalten gefahren das Talent der veterinärmedizinischen Abteilung zeigte sich erst während der letzten Abfahrt.

Im Teilnehmerkreis waren von Sen1 bis Sen4 alle Altersklassen vertreten. Auffällig: Et waren viele Balina dabei jewesen, wa. Deutlich über dem Bundesdurchschnitt lag auch der Humanmedizineranteil. Das war aber nicht schlimm lediglich die detaillierten Ausführungen über bestimmte Krankheitsbilder während des Frühstücks in Corti wusste ich nicht zu schätzen ...


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Posted by Reverend on 16.09.2018 - 15:22
RR - Locker und flach

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