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Basiswissen by Reverend: Transalptouren mit dem MTB - organisiertes Abenteuer für Männer ab 40

Liebe Homies,

wie manche von Euch wissen, betreibe ich seit Jahren eine Feldstudie zum Thema "Transalptouren mit dem MTB – organisiertes Abenteuer für Männer ab 40 vor dem Hintergrund gruppendynamischer Prozesse in einer fremden Umgebung". Nunmehr liegen die ersten Zwischenergebnisse zu den drei Hauptaspekten vor – Insiderinformationen, die Ihr in keinem Veranstaltermerkblatt finden werdet...


Kühe
Eigenartigerweise stellen sich Rindviecher mit großer Vorliebe auf die Straße bzw. den Weg, auch wenn dort selten Gras wächst. Das mag uns als Schikane erscheinen, aber aus der Kuhperspektive ist es schließlich so, dass hier wildfremde Wesen durch ihr Wohnzimmer fahren. Aus meiner Sicht am besten ist ein bestimmtes, aber dem Wesen der Kühe angepasstes Auftreten. Um die Befürchtung eines Angriffs Außerirdischer oder unbekannter, buntgemusterter Raubtiere zu zerstreuen, empfiehlt sich eine gezielte Ansprache der Vierbeiner in ruhigem Tonfall.

Erschrecken der Kühe ist nicht empfehlenswert, denn erstens erfolgt deren Reaktion häufig deutlich zeitverzögert und zweitens sollte man wissen, dass eine Kuh gleichzeitig wegspringen und in hohem Bogen kacken kann. Die wichtigste Grundregel jedoch lautet, bei der Annäherung an Kühe sicher zu stellen, dass man selbst nicht Tete de la Course ist. Von einem sicheren zweiten Platz aus kann man so den in Führung Liegenden mit guten Ratschlägen dabei unterstützen, den Weg frei zu machen.


Frauen
Teilnehmerinnen sind eher die Aushnahme, bei den anspruchsvolleren Touren sind reine Männergesellschaften nicht selten. Wenn Du also auf Freiersfüßen bist, recherchiere schon mal die Lage der Dorfdiskotheken in den Etappenorten. Weniger selten sind Anführerinnen; böse Zungen behaupten, dies sei auf eine zielgruppengerechte Auswahl seitens der Veranstalter zurück zu führen.


Guides
Die Anführer kann man grob in zwei Kategorien einteilen:

Hobbyguides führen einigen wenige Touren während ihrer eigenen Urlaubszeit (wohl aus Spaß an der Sache, denn die Entlohnung ist kein wirklicher Anreiz). Technisch sind sie meist gut bis sehr gut, konditionell nicht immer (was aber ihre Guide-Qualität nicht beeinträchtigt).

Vollberufsguides sind häufig jünger und auch im Skilehrer- oder Bergführer-Business tätig. Sie fahren oft den ganzen Sommer durch Transalptouren. Versuch' erst gar nicht, bergab dranzubleiben - und mach Dir keine Illusionen, wenn sie bergauf hinten fahren: Es handelt sich hier um eine Betreuungsmaßnahme für den ewig Letzten Teilnehmer und keineswegs um einen eigenen Schwächeanfall.


Teilnehmer
Die Gruppen von organisierten Alpencross-Touren bestehen aus Alleinreisenden sowie Kumpels, die sich zu zweit oder dritt angemeldet haben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Überschneidungsfreiheit lassen sich die folgenden Grundtypen unterscheiden:

Der Fitfucker tritt mit dem Anspruch an, in der sportlichen Hackordnung den Spitzenplatz einzunehmen. Ein Hobbyguide mit Trainingsdefizit weckt den Killerinstinkt des Fitfuckers. Wird die Gruppe von einem Vollberufsguide geführt, bleibt für den (fittesten der) Fitfucker meist nur der zweite Platz.

Der Weißbiertrinker ist der Antipode des Fitfuckers. Er konzentriert sich mangels Erfolgsaussichten im sportlichen Bereich auf die geselligen Abendstunden. Der Weißbiertrinker kommt oft aus dem Süden Deutschlands (tendenziell ländlicher Raum) und hat meist eine eher einfach gestrickte Art von Humor. Manchmal hat er es aber auch fastdick hinter den Ohren...

Der Panzerfahrer zeichnet sich durch Klamotten aus, die je nach Standpunkt als lässig (Weißbiertrinker, MountainBIKE-Redaktion, seine Kumpels) oder peinlich (alle anderen) wahrgenommen werden. Trotz erheblicher konditioneller Defizite auferlegt sich der Panzerfahrer bergauf das höchstmögliche Handicap: 20-kg-Mühle und 7-kg-Tagesrucksack. Hinsichtlich der Downhillqualitäten gibt es eine breite Streuung: Manche Panzerfahrer sind wenigstens bergab in ihrem Element, bei anderen verhindert nur der üppige Federweg eine Blamage. Wenn es schlecht läuft, funktioniert selbst das nicht und es bleibt dem Panzerfahrer nichts anderes übrig, als sich auf Randwertungen wie "mutigster Abfahrer auf breiten, langweiligen Schotterwegen und asphaltierten Straßen" zu konzentrieren.

Der Unscheinbare sagt wenig und fährt meist im Mittelfeld. Selbst am Schlussabend hat sich noch keiner seinen Namen gemerkt und beim späteren Betrachten der Fotografien fragt man sich, ob dieser Typ zu der Reisegruppe gehörte oder nur zufällig ins Bild geraten ist.

Der Autist fährt daheim meist alleine und ist daher nicht mit dem Fahrrad fahren in der Gruppe vertraut. Auch wenn er weder in verblockten Abfahrten noch in kniffligen Steilstücken bergauf zu den Cracks gehört, will er immer vorne sein. Hast Du ihn endlich überholen können, wird er geschickt die nächste Gruppe-Sammeln-Pause nutzen, um sich wieder nach vorne zu mogeln. Subtile Hinweise kannst Du Dir sparen - sag ihm einfach gerade heraus, dass Du fahren kannst und möchtest und er bitte hinter Dir schieben darf.

Der ewige Letzte hat sich angemeldet, ohne die Tourbeschreibung im Lichte seiner eigenen körperlichen Verfassung wirklich verstanden zu haben. Vom ersten bis zum letzten Tag kämpft sich der ewige Letzte auf der letzten Rille über die Strecke. Seine Gedanken kreisen ständig um die Fragen "wieviele Höhenmeter sind es noch" und "wo gibt es wieder Wasser", was für einen Guide mit nicht absolut perfekter Streckenkenntnis problematisch werden kann. In puncto mentaler Stärke und sportlichem Durchhaltevermögen ist der ewige Letzte häufig allen andern weit überlegen – Anerkennung findet er  allerdings selten dafür. Die Fitfucker betrachten ihn bestenfalls mit Mitleid, wenn nicht als Störenfried. Einen allerbeste Freund hat der ewige Letzte allerdings stets: den ewigen Zweitletzten.


Kulinarisches
Frittatensuppe gehört zum Standardangebot einer jeden gut geführten Berggastwirtschaft. Die Brühe enthält alles, was Dein Körper nach langen Anstiegen an heißen Tagen braucht: Wasser und Kochsalz.

Kaputter Pfannkuchen a.k.a. Kaiserschmarrn ist energetisch ein vollwertiger Ersatz für eine 24er Kiste PowerBars, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Die Zubereitung ist aus ungeklärter Ursache recht langwierig. Wenn der Schmarrn bereits nach weniger als 30 Minuten auf dem Tisch steht, heißt der Küchenchef vermutlich Maggi Fix. Tipp: Zu Beginn des Anstiegs Bestellung beim Fitfucker aufgeben, dann steht rechtzeitig beim Eintreffen des Pelotons das Essen auf dem Tisch vor der Hütte.

Pommes Frites mit Schnitzel Wiener Art gefährden die Führungsposition des Fitfuckers und bringen den ewigen Letzten gar an den Rand des Zusammenbruchs – und sollten daher kampflos den Rentnern in den karierten, im Bauchbereich spannenden Oberhemden überlassen werden.

Salat hört sich gesund an, bringt aber den gleichen Leistungsschub wie ein Glas Wasser ohne Kohlensäure. Vorsicht ist geboten, wenn "Wurschtsalat" auf der Karte steht: Dieses Gericht hat mit Salat wenig gemein; hier gelten die Ausführungen zu "Pommes Frites mit Schnitzel Wiener Art".

Bircher Müsli ist der einzig relevante Beitrag der Schweizer zur Ernährung auf einer Transalptour. Richtig zubereitet ist es ein Höhepunkt am Frühstücksbuffet, oft ist die Schüssel aber schon leer. Alles andere ist in der Schweiz einfach nur doppelt so teuer.

Apfelschorle ist auch in touristisch erschlossenen Gebieten Österreichs und Italiens noch nicht erfunden worden. Wenn Du keinen Bock auf Diskusionen mit dem einheimischen Personal hast, bestelle einfach gleich "an Opfelsaft g'spritzt" bzw. "Succo di Mele" und separat "Acqua".
Posted by Reverend on 18.09.2013 - 13:41
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