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BEMC_The big Belgium Bicycle Race.





Wenn ich die Ausgangslage für Mai 2015 mal so aufskizziere - bis Februar Saisonpause vom Crossen, ultimativer Bammel Saisonhöhepunkt bei der Crocodile Trophy im Oktober in Australien - na dann komme ich jetzt bei unserer Formkurve in etwa auf Kniehöhe. Aber was solls, das Wetter ist gut, die Sonne steht lange hell überm Horizont, die Blätter sind allergiegrün - es ist Mai. In Belgien lässt sich beim BeMC episch Radfahren. Also Ducato gepackt und auf ging es nach La Roche en Ardenne mit ein paar alt Bekannten und kurz Entschlossenen.


Eigentlich hat uns Rennmaus das Ding ja eingebrockt.

BeMC Das härteste MTB Etappenrennen von Benelux. Benelux und MTB, wie das klingt? Wie Sprintkönig der Erdbeergruppe - wenn man doch so harte Sachen wie Wombach und Willingen zuhause vor der Haustüre hat. Aber ich kann Euch versichern, nach Belgien kommen sicher nicht so viele deutsche Radfahrer weil die Etappenrennen da im Verdacht stehen das es einfach geschenkte Punkte gibt. Ehrlich gesagt beobachten wir, das viele Radfahrer nach dem ersten Belgien Trail Kontakt im nächsten Jahr dann gerne mal abdanken. Und das liegt nicht an der fehlenden Auswahl an Trails. (Rennmaus ist hier mal bewusst und ausdrücklich ausgenommen, weil er direkt das erste Mal abgesagt hat)
Im Startblock hinter den UCI Elitepunkte jagenden Athleten fanden sich dann als Darmsstadt/Frankfurt/Wuppertaler Reisegruppe letztlich Pepe (erstes Etappenrennen), Da Reverend (kurz Entschlossener), Kristin (wild Entschlossene), Sandra (bei Ihrer Form unentschlossene), Matthes (mit vielen Schlössern im Kopf). Markus H. machte den Sternekoch und Soignieur. Man wird halt als Hobbytruppe auch immer professioneller.


Mit PFP im Startblock.

Das Damenfeld war übersichtlich. PFP, also für alle die es noch nicht mitbekommen haben Pauline Ferrand Prevot beehrt den BeMC mit Strassen- und Cyclocross Weltmeister Ehren. Der erste Tag begann dann aber wenig weltmeisterlich nass - in triefendem Wald. Das übliche Intro über die bekannte achillessehnen mordende Anfangssteigung. Danach ein paar super matschige Trails und dann auf bekannten Wegen zur Wall of Borzee. Zwei Runden mit knapp 70 Kilometer.  In der Fun Kategorie (alle Lizenzfrauen über 30 und Hobby, versteh einer die UCI) rechnete Kristin sich was aus. Wir hatten aber alle nicht mit einer überraschend starken Ellen B. gerechnet. Wirklich nicht. Die zog Ihr Ding von Anfang bis Ende ruhig durch. Kristin versuchte bergab nochmal mit Weinbiet Warp Geschwindigkeit aka der Brechstange. Nasse Reifen auf nassem Stein, das physikalische Gesetz der schiefen Ebene.. Naja, es ist halt erst ihr drittes MTB Rennen, sie ist Triathletin - und wir trainieren nicht bei Regen ;-))

Krönchen richten, Sattelstütze hinbiegen, Lenker neu kaufen und weiter gings. So ist halt Etappenrennen. Wieder an allen Damen (bis auf Ellen)  vorbei gekrabbelt. Puff!  Die jähe Erkenntnis das Tubeless doch noch nicht so weit entwickelt ist, Schlauch rein. Weiter, wieder an allen Frauen (b.a.E.) vorbei gekrabbelt. Puff - Beine tot. Letzter Berg - morgen ist auch noch ein Tag. Dritter Platz für Kristin hinter einer sehr unsymphatischen auftretenden belgischen Strassenfahrerin - die immer schiebend den schön fahrbaren Trail blockierte, so was macht man nicht. Das macht Feinde im internationalen Peloton, und das spornt die Gegnerinnen an - glaub mir Mädel!


Then the participants will dive into the woods for 15k...

Der zweite Tag war dann im Gegensatz zum letzten Jahr direkt mal volle 100er Marathonlänge, und ich kann das nur als "awesome epic" bezeichnen. Trails, Trails, Trails. Supersteile Anstiege an der Fahrbarkeits- Kotzgrenze, dazwischen mal ein Stück Feldweg mit Gegen-wind. Ja hey, was will man mehr. Als lebendes Ersatzteillager folge ich Kristin auf Ihrer Jagd nach der blauen Belgierin  und darf ab und zu mal eine Kartusche oder Flasche reichen. "Flasche reichen" war diesmal taktisch unkug geplant, weil ich exakt von Verpflegung1 zu Verpflegung 2 gebraucht habe um die Flasche wieder nach vorne zu apportieren. Na das müssen wir noch üben. Aber das erste Ziel war erfüllt, die Belgierin im Trail distanziert, Platz zwei rückte in virtuelle Nähe. Kristin verabschiedete sich und sucht sich eine schnellere Gruppe, ich lindere meine Krämpfe mit einer bekömmlichen Mischung aus Tuck, Salzstangen, Orange und belgischen Waffeln. Danach bricht im Feld auf einem Schotterstück die akute Pumperitis aus. Als hätte ich es geahnt steht Kristin dann auch schon wieder wie ein Chouffe allein im Wald und mein allerletzter Reserve Reserve Schlauch und die allerletzte Kartusche kommen zum Einsatz. Weil ich da schon mal an so einer schönen Stelle stehe, kann ich auch noch einer anderen Elitefahrerin helfen, und der ein oder andere nette Herr wollte auch noch ein bisschen Luft mit der Handpumpe. Ja sag mal hab ich hier ne ParkTool, Schürze um? Ich hab ja sonst nix vor hier im Wald. Ca 11 Sekunden nachdem Kristin im Wald verschwand, kam die blaue Belgierin an mir vorbei gehuscht. Oje, geht das wieder los. Ging es aber nicht - dank genug Trails und befreundeten Radffahrern..  Platz zwei für Kristin an dem Tag. Und ein sensationeller Ritt von Pepe - die erstmals dank Markus H. mit einer funktionierenden, also federnden Federgabel fuhr!


Wer ist eigentlich dieser Jelle?

Der dritte Tag sollte dann die volle und endgültige Ardennen Ladung BeMC für uns bevorraten. Durch Markus H.s Kochkünste mit besten al dente Spaghetti mit Rotwein, Kapern, Salsiche Sosse gecharged standen wir frohen Mutes im sonnigen Startblock der Fun Holzklasse. Na ganz so frohen Mutes waren wir nicht. Sandra verzichtet zwecks langfristigem Formaufbau auf weitere 100 Kilometer mit Jelle. Jelle wurde kurzerhand Pepe zugeordnet, die am Abend schon recht introvertiert wirkte, ob der bevorstehenden Aufgabe. Apropos Aufgabe, dazu muss man sagen das PFP schon am ersten Tag auf Platz vier liegend aufgegeben hat! Das ist wohl der Fluch des Weltmeistertrikot, oder besser gesagt der Nachteil wenn man viel crosst und spät in die Saison startet.

Aber ich komme vom Thema ab. Die Reisegruppen des Laktatexpress für die Kaffefahrt nach Houffalize waren klar bestimmt. Es ging schnurstracks über den ersten 300hm Berg, die Wall of Borzee zur bwechslung mal runter direttissima Richtung Weltcupstrecke. Auf der Strecke blieb dann auch ich - heute keine Flasche für Kristin - ich bin raus. Die Hungermacke gestern 5 Kilometer vorm Ziel hat wohl doch eine tiefere Kerbe in meine Motor geschlagen. Eine kleine Kerbe hat auch Kristin am Oberschenkel, der ist in guter alter Laktatexpress Manier raphafarben getapt. (Ehrlich gesagt sieht der Oberschenkel nach Abziehen des Tape noch bunter aus..) mehr so Mapei Trikot farben - falls das noch jemand kennt. Aber hilft ja nix, für die Crocotrophy müssen Kilometer her, und aufgeben ist keine Option. Also Auf nach Houffalize, mit fliegenden Fahnen - und genug Reserveschläuchen im Gepäck.


Abteilung Attacke in den Ardennen

Der alte Weltcup Kurs im verschlafenen Ardennendorf Houffalize  ist - im Marathon gefahren - wirklich der Hammer! HAMMER! Aber alles fahrbar ;-)) Zumindest bergab. Vor mir reisst sich ein Fahrer die Freeride Hose in einer Kompression am Hinterrad auf, geniales Geräusch. Genialer  Anblick. Klarer Fall für die Änderungsschneiderei  - oder Manni Stromberg. Aber bitte bestätige mir einer, das die Uphills die wir gefahren/schoben sind im Weltcup anders rum gefahren werden. Das ist ja unmenschlich! Dem Feld der Marathonisti hat es hier auf jeden Fall die Beine weg geblasen oder die letzte Zuversicht weg gewischt. Selten so viele Aussteiger in den vorderen Rängen gesehen. Da fuhren ganze Besenwagen Kolonnen von Telnet Fidea nach Hause. Denn, das harte Ende kam ja erst noch, die gefühlt 17malige Querung der Ourthe -  vor und zurück. Und immer wieder die 200 Höhenmeter Böschung hoch - und wieder runter. Bis die Beine ratzekahl leer sind, bis alle nur noch gegen den inneren Schweinhund kämpfen. Irgendwann erwische ich mich an einem langen Serpentinen Anstieg bei dem Gedanken: "man ist das geil hier zum biken!". Vielleicht sollten wir hier mal ohne Rennen Urlaub machen.. Oder vielleicht doch lieber Kajak fahren da unten? Stunden später tauche ich dann leicht derangiert an Verpflegung vier auf wo Sandra und markus sich leicht belustigt die Schinderei aus der Betreuer Perspektive anschauen. Nur noch 15 Kilometer. Nur noch three technical downhills, nur noch three final steep climbs. Oder waren es three steep downhills und three technical climbs. Drei, nur noch drei. Wie steil ist mir inzwischen egal. Ich hab eh nur noch drei Argumente: ein Kettenblatt und zwei schmerzenden Achilles sehnen.  Drei Gels und drei Becher Cola. Zwei Österreicher (was mich aufgrund des fehlenden dritten Mannes überraschte) zogen nochmal mit breitem alpenländischem Schmäh an mir vorbei. Dann zündete die Fructosekanone der braunen Brause. Ich baller auf dem Blatt über die letzte Kuppe und nehm die letzte Flussdurchfahrt mit kontrolliertem Aquaplaning. Naja, zwei Österreicher die Bike Transalp fahren wollen - wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis für mich ;-)) Kristin wird ungefährdete Zweite hinter Ellen B., ich finishe brav. Und Pepe? Fährt das Monster-Ding in Begleitung vom bekannten rappenden Radsport -Reporter Jelle "Reverend" Roebrok  sensationell gut zu Ende. Chapeau Pepe, geht doch auch ohne Berner Bike!


Fazit:

Wie immer war der BeMc eines der Erlebnisse dieses MTB Jahres. Wer das erlebt hat, denkt anders über Mountainbiken. Wer diese epischen  drei Tage durchgestanden hat, hat seine Lektion gelernt. Demut und Hochgefühl liegen hier in den Ardennen um eine Reifenbreite auseinander.. Das wird kein Aussenstehender nachvollziehen können. Nicht mal gestandene Transalpler.
Aber es ist wie bei jedem guten Etappenrennen. Die Beine sind noch steif, da denkt man doch schon wieder über die Anmeldung 2016 nach. Diesmal vielleicht mit Rennmaus im LineUp? Wer weiß. Die nächste Saison wirds zeigen. Wenn hier an der Stelle jetzt noch jemand liest und sich fragt ob er sich den BeMc jemals im Leben antun soll - da kann ich nur sagen: JA!! YES!! Dreimal QUI!!. BeMC - das ist eine Erfahrung. Das ist wirklich Mountainbiken. Und wird es auch hoffentlich noch lange bleiben.

An dieser Stelle auch noch mal explizit einen Dank an Rennmaus, der dieses Rennen für uns entdeckt hat - an den Veranstalter Koenraad, der uns so gut un dfreundlich unterstützt bei der Anmeldung/Unterbringung etc. - bei dem Team des Hotel Floreal, das es auf bewundernswerte Weise schafft das Niveau der allmorgendlichen All yo can Eat Frühstücksprozedur  über zwei Jahre gleich zu halten. Und an Jelle, der unserem Da Reverend seinen Startplatz samt wallonischen Zweitnamen gegeben hat. Bitte redet Da Reverend ab jetzt nur noch mit Jelle an, Markus haben wir ja eh zu viele. Ab heute ist auch jelle@laktatexpress.de für Autogrammkartenwünsche frei geschaltet.

Und unser Dank vorab im speziellen - geht an den Organisator der Crocodile Trophy Gerhard Schönbacher, der uns überraschend im Ziel der ersten Etappe begrüsst hat. Das nenn ich mal eine nette Geste, extra den Weg nach Belgien zu machen - um sich über seine Gäste zu informieren. Ich war vielleicht nicht so gesprächig, das lag aber an meiner augenblicklichen Kohlnhydrat- Intoleranz. Wir freuen uns auf Oktober, auf ein Abenteuer auf einem mir bisher fernen Kontinent, auf ein episches MTB Rennen das noch schmutziger, sonniger, länger, auslaugender und überwältigender sein wird als das härteste MTB Rennen von Benelux (und angrenzenden Staaten). Wir freuen uns auf die Crocodile Trophy 2015. Und jetzt noch eine deutliche Ansage:

Unsere Tubeless Reifen werden funktionieren - und unsere Form wird nicht auf Kniehöhe sein!
Darauf dreimal auf Carbon geklopft.



http://www.bemc.be/
http://www.peakbreak.com/
http://www.crocodile-trophy.com/

Posted by m on 18.05.2015 - 22:45
XCM - MTB Marathon

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