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Da Blog von da Reverend - Mein 2013er Tourentagebuch

30. Dezember - Jahresabschlusstouren I / 2013
Irgendwo im kahlen Laubwald. Der Boden ist mit welkem Laub bedeckt.  Zwei Mountainbiker befahren einen schmalen Pfad, der leicht abschüssig am gegenüber liegenden Hang entlang läuft. Der in Führung Liegende pedaliert schnell, fast wie eine Nähmaschine. Seine Ellenbogen sind ausgestellt. Der Fahrer hinter ihm scheint den Anschluss zu verlieren, holt schließlich aber wieder auf. Die beiden verschwinden hinter einer Wegbiegung.

[Großaufnahme - man hört raschelnde Blätter]

Die beiden nähern sich, passieren – Kameraschwenk – und erreichen nach dem kurzen Gegenanstieg eine Nebenstraße. Beide halten an. Die Straße macht hier eine scharfe Kurve, an der Einmündung des Pfades ist die Leitplanke ausgespart. Auf der kleinen Straße fährt ein „Bürgerbus“ vorbei, in dem zwei Bürger sitzen.

[Dialog.]

Radfahrer #1 (aufgeregt): „Boah, ich bin die ganze Zeit  mit blockierter Gabel gefahren – deswegen war ich so langsam!“

Radfahrer #2: „Ach so, ich hab‘ mich schon gewundert, warum Du so langsam warst.“ (Pause) „Naja, passt schon, die anderen kommen dahinten erst.“

Er weist mit der Hand auf den Trail am gegenüberliegenden Hang - Kameraschwenk - wo jetzt drei weitere Fahrer auftauchen. Der Führende dieser Gruppe zirkelt in Zeitlupe um ein paar junge Bäume herum, die anderen beiden folgen dicht.

Radfahrer #1 (triumphierend): „Boah, kuck mal. Die rollen ja nur. Fahren kann man das ja nicht mehr nennen!“

Radfahrer #2: „Ja, aber echt.“

Beide  (dreckig): „Hahahaha!“


25. Dezember - Touren ins Abendrot I / 2013
Tim ist für mich der Ned Overend von Wuppertal. Heute fuhren wir über Scharpenacken, Hof Sondern, Tackermühle, Grund und den klassischen Gelpe-Schlussanstieg. Zunächst war ich nicht so besinnlich gestimmt, denn der beknackte Garmin wollte wegen vollen Speichers auch die Strecke nicht mehr anzeigen. Doch in der Dämmerung kam die Sonne durch und so fuhren wir (wie von Herrnmaus empfohlen) in besinnlicher Stimmung zurück nach Hause.


23. Dezember - Endspurt I / 2013
Rainer ist verschollen, Freddy hat Blutdruck (hat nichts zu tun mit Pedaldruck). Also mit Tim und Rennmaus einmal Wuppertaler-Mocke-Tour im Wald statt hektischer Vorweihnachtspanikeinkaufstour in der verstopften Innenstadt. Wobei der Einsatz von Rennmaus fast an dem Putzplan von Fraumaus gescheitert wäre. Zum Glück war ich nicht dabei, als der versiffte Herrmaus nach der Tour das frisch gewischte Maushaus betrat...
Denn am Ende klebte an jedem Fahrrad und an jedem Fahrer gut ein Kilo Scharpenackenmodder, gespickt mit Blaubeertraillärchennadeln. (Hauptsache kein Weitsprunggrubensand.)


17. Dezember - Gelpezickzack mit Tim XXVI / 2013
Eine ruhige Runde mit Tim, dachte ich - Pustekuchen. Der Senior III war voll auf Krawall aus. Zum Glück ist seine Batterie nach zwei Stunden immer leer...


16. Dezember - Touren mit mir selbst II / 2013
Flexible Arbeitszeiten sind ein Segen, wenn es am Wochenende kalt, aber dafür auch noch nass ist und montags kackfrech die Sonne scheint. Die Freiberuflerszene kniff (Küchenplaner Tim war auf Baustelle und Designer M schon fast auf irgendeiner kanarischen Insel) - also mal alleine. Ausgerechnet heute gelang mir der 3-Meter-Sprung auf der Anfahrt zu Lippes DH. Und keiner hat's gesehen.


13. November - Winterliche Niterides mit Da Rennmouse I / 2013
Da Cannondale-Markenbotschafter Alex inzwischen Ersatz für seinen verfrüht verstorbenen Flash Aluminiumrahmen erhalten hat, konnte ich die "Nachtfahrt" bei Wuppertal-und-Berg.de mal ausprobieren. Und zwar für unschlagbare drei Euro fuffzich, denn von dem ohnehin schon ermäßigten Promotionwochen-Sonderpreis konnte ich noch den Winterrabatt (30% off bei Temparaturen unter 5° C) sowie die Guide-Verspätungs-Pönale abziehen.
Wie immer bei Nachtfahrten ging es darum, wer den dicksten Strahler am Lenker hat. Bisher unangefochten, musste sich meine 2011er Betty knapp dem neuesten Chinamann Brenner geschlagen geben. Immerhin konnte Alex sein Flutlicht wegen schwachen Akkus nur in homöopathischen Dosen einsetzen. 
Die 2-Stunden-Runde (Eckbusch Classics) wurde natürlich zur Fortsetzung des BBT (Bergischer Business Talk) genutzt, so dass ich jetzt wieder den aktuellen Status von Projekt "Frikandel" kenne. Fazit: Schöne Tour und absolut ihren Preis wert!


--- Sommerpause ---


7. Juli 2013 - Epische Freddy-Touren   II / 2013
Aus gut unterrichteten Kreisen (www.dannileaks.lün) sickerte durch, dass einer der zuverlässigsten Sonntagstouren-Teilnehmer wegen übermäßigen Alkoholgenusses nicht in dem körperlichen Zustand für eine epische Freddy-Tour war.
Und so trafen sich Funky Tim, Rberg, Freddy und ich, um die längst überfällige erste Eifgenbachrunde 2013 zu drehen. Tim und Rberg konnten heute nicht episch, aber Fred und ich ließen nichts aus: Eifgenbach-Ostschleife, Jausenstation Altenberg (ich sag nur: weibliche Besatzung und ein unverbesserlicher Charmeur im Peloton...), Sengbachtalsperre, Gelpe. Insgesamt über 90 km. Word up!


3. Juli 2013 - Konspirative Trainingseinheiten mit Rennmaus   ? / 2013
Der Mittwoch war wegen vorhergesagter (und eingetretener) Regenfälle der denkbar ungünstigste Tag - aber Verabredung ist halt Verabredung...


30. Juni 2013 - Ronda Tartufo   I / 2013
Alex war noch bei den Ossis Österreichs, Tim litt noch unter den Folgen des Ruhrbike-Marathons (LE berichtete) und Michael machte mit seinem neuen Wohnanhänger das, was auch alle Holländer und Dänen mit den Dingern machen sollten: Auf direktem Weg vom Händler zum Campingplatz an die nächst gelegene Talsperre schleppen und dann schön mit allerlei Anbauten versehen und fest anschließen. So, dass das Ding nur noch mit entfernter Wahrscheinlichkeit jemals eine Autobahn verstopfen kann.
Doch ich schweife ab: Mangels Teilnahme von Familienmenschen trafen Rainer, Freddy und ich uns erst um 12. Bei trockenem und fast warmem Wetter fuhren wir über die Herbringhauser Talsperre, Wuppervorsperre, Lüttringhausen City*, Clarenbach, Grund, Gelpe. Freddy war in Topform, nur leider eine Woche zu spät. Überhaupt wurde die lockere Runde genutzt, um den Ruhrbike-Marathon Revue passieren lassen - dabei wurde auch vor einer schonungslosen Analyse der persönlichen Performance einzelner Tourteilnehmer (also Freddy) nicht zurück geschreckt (Stichwort Diagonalsprung). 

*) Rainer, nach dem heutigen Testkauf bei Deiner Lieblingseisdiele (zwei Kugeln im Waffelhörnchen) kommt die Jury zu dem Ergebnis, dass das Eiscafé Belfi in Lüttringhausen in der Königsdisziplin ('Nuss') klar führend ist und Tussi-Geschmacksrichtungen wie 'Tiramisu' und 'Joghurt' sowieso nicht zählen. Von der Attitüde des Personals am Laurentiusplatz mal ganz zu schweigen...


5. Mai 2013 - Epische Freddy-Touren   I / 2013
Den Teil mit den Entschuldigungen von Mutti überspringen wir diesmal. Da ist ja selten eine innovative Erklärung dabei, warum die Buben nicht am Sportunterricht teilnehmen können.
Da Völkerball zu dritt keinen Sinn macht, fuhren Michael, Freddy und ich heute mal Fahrrad. Micha hatte am Eckbusch schon 'fertig', Freddy und ich gaben uns 75 km über Eckbusch, Essen, Langenberg, Elfringhauser Schweiz. Am Berger Hof probierte Freddy aus, ob man nach einem großen Stück Apfeltorte noch ein Stück Quark-Mandarine schafft. Die Antwort lautet: Ja, aber danach fährt man, als hätte man nach einem großen Teller Milchreis noch ein Stück Quark-Mandarine gegessen. 


24. April 2013 – Pump Da Track   I / 2013
Hallo Homies! Es gibt ja so Leute, denen man irgendwie geneigt ist zu vertrauen, selbst wenn man bei jedem anderen bei der gleichen Geschichte sofort sagen würde: "Nicht mit mir - vergiss es!" oder optional "Nisch mit misch – ey verges es, Alta, ey!"
Alex ist so einer, und so kam ich ohne Argwohn als Gast mit zum wöchentlichen 'Velo Solingen' Fahrtechniktraining. Von der Trainerin (Typ: Gravity Girl) freundlich aufgenommen, fuhr ich zunächst zusammen mit den überwiegend minderjährigen Teilnehmern ein paar hundert Runden auf dem Schotterparkplatz und versuchte unentwegt, das Vorderrad zum Abheben zu bewegen. Wenig überraschend war das aber nicht gerade die Paradedisziplin meines Fahrrades, und so schaffte ich es auch beim anschließenden Bunny-Hop-Contest nicht ganz in die Endrunde.
Ebenso versagte ich beim auf der Stelle Hüpfen, während Rennmaus immerhin Vizemeister wurde.
Weiter ging es auf den Pumptrack. Das war zunächst ganz witzig – bis auf einmal die fahrradtypische Tretbewegung mit einem Bann belegt wurde und nur noch rhythmisches Herumhampeln auf dem Fahrrad als legitimes Mittel zur Fortbewegung galt.
Besonders bitter war natürlich, dass nicht wenige der 3-Käse-Hochs (selbst Outlaw Tobias) sich zumindest nicht weniger ungeschickt anstellten als ich. Nur der kleine tapfere Junge auf dem Klapprad war noch schlechter als ich. Bei Alex waren sogar Lernfortschritte zu erkennen (alter Streber!). Ich befürchte, demnächst in Lippes Downhill von einer Rennmaus im Flug überholt zu werden.


21. April 2013 – Frühling!   II / 2013
Tim war noch erschöpft vom Tuning der heimischen Terrasse, an welcher er am Vortag herumgebastelt hatte. Familienmaus war auch draußen, denn der Gemüsehändler eines entfernten Verwandten sein Sohn feierte Erstkommunion. Immerhin kamen Fred und Rainer zur Kaisereiche. Fred wohl in der Erwartung, dass selbst ein Reverend nach zwei Wochen Trainingslager auf Malle durch sein müsste.
War aber Fehlanzeige...


1. April 2013 - Vielleicht doch bald Frühling?   I / 2013
Rennmaus war – mit frisch geputztem Rad und wieder frei beweglichem Umwerfer – voller Tatendrang, und auch Tim wollte nach der sauerstoffarmen Atmosphäre bei irgendeiner Freejazz-Plattenbörse noch mal raus an die frische Luft. Also rauf zum Toelleturm und zwei Stunden in der Gelpe patrouilliert. Die Sonne war willkommen, wenngleich der Permafrostboden der letzten Monate auch seine Vorzüge hatte. Oben am Königsdownhill (oder ist das der Farndownhill? – ich komme mit Rainers Bezeichnungen immer durcheinander…) schoben uns ein paar bunte Vögel in türkis/limonengrün/pinkfarbenen Klamotten entgegen. Erst dachte ich an einen Bad-Taste-Contest im Rahmen eines österlichen Elevated-Chainstay-Klassiker-Treffs.
Konnte aber nicht sein, denn in den 90ern gab es zwar echt schräge Textilien, aber ein neongelber Overall mit lila abgesetztem Flammendesign wäre selbst damals nur am Rosenmontag gesellschaftsfähig gewesen. Im Nachhinein tippe ich eher auf die Fotofahrer-Gang des MountainBIKE Magazins. Die sehen auch immer so aus wie Buben, deren Mütter beim Kauf der sackähnlichen Klamotten von kurz bevorstehenden Wachstumsschüben ausgingen.


31. März 2013 - Doch kein Frühling   II / 2013
Heute öffnete sich für Good Ol' Tim eines von Freddys ominösen "Zeitfenstern". Drei Stunden reichten für eine Patrouillenfahrt über den Blaubeertrail. Eigentlich war alles wie gestern: Boden halb aufgetaut, halb gefroren, bisschen Sonne, trotzdem kalt. Allerdings war die Abwesenheit experimentell-esoterisch geschmierter Antriebsketten eine Wohltat für Auge und Ohr. 


30. März 2013 - Doch kein Frühling   I / 2013
Da Webmasta turnte in Aachen bei einer RTF rum ("Spitzengruppe" konnte ich trotz der Windgeräusche deutlich verstehen), aber immerhin bekam Rennmaus von zwei bis fünf Freigang für eine spätwinterliche MTB-Runde. (Freddy hätte es wohl so ausgedrückt: Alexander hatte ein dreistündiges "Zeitfenster".) Weit kamen wir allerdings nicht, denn das vernachlässigte Mausmobil - dessen paraffingeschmierte Kette nicht viel anders aussah als die der Hollandrad-Wracks, welche die Nachbarn seit fünf Jahren neben den Mülltonnen herumgammeln lassen - streikte bereits am Fuße des Arrenberg. Diagnose: Totalzerbröselung des Kugellagers in der Leitrolle des noch nicht wirklich lange benutzten SRAM-Schaltwerkes. Zum Glück war der freundliche ZEG Händler nicht weit und rettete die Tour. So reichte die Zeit noch für einen Abstecher auf die Solinger Seite über Lippes DH wieder zurück.


7. März 2013 - Frühling!   I / 2013
Um halb vier nachmittags ohne Lampe losgefahren, um über den Ex-Truppenübungsplatz eine traditionelle Blaubeertrail-Runde zu drehen - Tim und ich waren bei frühlingshaftem Wetter zur "After-Work-Party" verabredet. Als ich vertrauensselig verriet, dass ich etwas gekränkelt hatte, wurde im vorderen Teil des Feldes konstant mit Druck gefahren. Kein Vergleich zu den lustlosen Stehversuchen so mancher Sonntagsetappe. Das Finale war allerdings wie immer: Kurz vor dem Ziel geht den Ausreißern der Sprit aus und das Feld schluckt sie, als wäre nichts gewesen.


28. Februar 2013 - Bergischer Business Talk   I / 2013
Der Webmaster hatte sein Mobiltelefon verlegt und konnte irgendwie nicht. Also tauschten Rennmaus und ich im dunklen Wald die neuesten Folgen der daily Soaps "Die Sessel(kaputt)macher" und "Der Zahlenspieler" aus. Rund zwei Stunden trieben wir uns bei feucht-kalter Witterung auf der "Solinger Seite" herum.


10. Februar 2013 – Skandinavische Momente mit dem Elberfelder Sen2-Kader   I / 2013
Selbst Rainer hat irgendwann vom Schunkeln mit dem Discounter-Pontifex genug. M und ich sind sowieso gegen kalenderdeterminierte Gute Laune immun (Niteride statt Altweiberfastnacht spricht wohl für sich). Die 11-Uhr-Kerntruppe Tim, Micha & Freddi war aus unterschiedlichen Gründen verhindert (Plattenbörse, Family, Rufbereitschaft). Alex hatte sich unter irgendeinem Vorwand abgemeldet (er hat es irgendwie anders formuliert, aber substantiell war die Ausrede: "Noch durch vom Donnerstag"). Also trafen wir uns zu dritt in der zentralen Parkanlage, deren Bezeichnung selbst ein Orthografie-Profi wie Euer Reverend immer mal wieder googlen muss: am Deweerth'schen Garten. Zum Glück machte Rainer gleich am Anfang klar, dass um 16 Uhr der Meistbietende auf seinen IKEA-Klassiker-Sessel 'Björn'  (oder war es 'Malte', 'Ivar' oder 'Gunnar'?) am G-Berg auf der Matte stehen würde. Damit konnte ich so tun, als wäre   i c h   für eine epische 5-Stunden-Runde bereit gewesen.
Obwohl die 'LE-Sonntagstouren-Peloton-Pre-Assessment'-App nach Eingabe der Teilnehmerliste ausgab: 'competitive', fühlte ich mich gut gerüstet. Denn auch ich hatte skandinavisches Design am Start: Dank M's Kellerfund sorgte 'Hakka' (siehe Bild) dafür, dass ich auch auf den teils vereisten Fahrbahnen keinen Stress hatte.
Los ging's über den Arrenberg, Hahnerberg und Gelpe zum Blaubeertrail. Nach drei Stunden, auf der Rückfahrt zum Truppenübungsplatz, signalisierte mir meine interne Akkukontrollleuchte 'Reserve'. Doch einmal mehr machte sich die 'LE-Nicht-das-Gesicht-verlieren-trotz-drohenden-Hungerastes'-App bezahlt: Der virtuelle Trainer Mkus verkündete (wie immer etwas altklug, aber treffend) über das Display meines GPS-Fahradcomputers: "M will um jeden Preis immer vorne fahren. Langweilig wird ihm nur, wenn keiner mitkommt. Der Zweite bestimmt somit das Tempo. Rainer würde versuchen dranzubleiben, aber er ist noch nicht in der Form für zwei Sechstausender-Pässe. Die einzige erfolgversprechende Taktik ist abreißen lassen und so tun, als nähmest Du Rücksicht auf Rainer."
Und so erreichen wir alle – vor 16 Uhr – die heimische Dusche und den heimischen Kühlschrank.


7. Februar 2013 – Nite & white rides   II / 2013
Herr Rennmaus konnte erst um acht, und so trafen wir uns mit M an der Autobahnbrücke zu einer Eckbuschrunde. Ich hatte gerade meine Strahler eingeschaltet, da waren die beiden schon fast oben an der Hundekackwiese. Auf dem Weg zwischen den Feldern kurz vor dem Bombenkraterwaldstück das gleiche Bild: Rennmaus in wilder Verfolgung von Alphamännchen M; so waren die beiden tanzenden Lichtkegel da vorne wohl zu deuten. Das konnte nicht so weiter gehen. Also kurz die LE-Niteride-Taktik App aus dem Laktatexpress Mobiletelefonanwendungsprogramminternetverkaufsraum® heruntergeladen und die Schlüsselparameter eingegeben. Das Ding war nicht billig, aber die 89 Euro waren gut angelegt. Der virtuelle Sprengmeister auf dem Bildschirm meines GPS-Fahrradcomputers (die Trainerrolle kann man personalisieren, zur Auswahl stehen u.a. auch F.R.A.N.K.Y oder – nur in der 30 Euro teureren Premium Edition – die Bargholt-Schwestern ) hatte binnen Sekunden eine glasklare Analyse parat: "M will um jeden Preis immer vorne fahren. Langweilig wird ihm nur, wenn keiner mitkommt. Der Zweite bestimmt somit das Tempo. Rennmaus wird versuchen dranzubleiben, solange es geht. Die einzige erfolgversprechende Taktik ist ständige Attacke ohne Erholungspausen. M und Rennmaus werden immer mitgehen, solange sie können. Irgendwann platzt einer weg - wenn es gut läuft, nicht Du selber. Davon drei Wiederholungen, dann sollte Ruhe einkehren."
Und so erreichten wir viel zu früh wieder den Katernberg. Zwar gab es leichte Irritationen, aber angesichts der Temperatur wurde nicht mehr viel herum diskutiert. Später allerdings stellte sich heraus, dass die App nicht auf dem neuesten Stand war: Die Algorithmen zur Simulation des M funktionieren zwar einwandfrei, aber bei der Programmierung der Rennmaus wurde nicht berücksichtigt, dass dieser heute einen Scheinwerfer ausgeliehen hatte, die zwar 30 Trillionen China-Lumen abstrahlt, aber serienmäßig mit dem Akku eines LED-Reiseweckers ausgestattet war. Auch ein Grund, sich zu beeilen…


26. Januar 2013 - Touren im gelben Schnee   I / 2013
Und wieder taten wir es: 2 Senioren 2 beim Zirkeltraining. Nur halt draußen, ohne miefige blaue Turnmatten und rissige Medizinbälle, dafür mit Fahrrädern. Im Hellen zeigte sich allerdings, dass die Schneedecke wirklich "durch" ist: Neben mäßigen Fahreigenschaften fand sich auch kaum noch ein Quadratmeter in der Gelpe, wo noch kein Köter sein vermeintliches Revier markiert hat. Also: Wir brauchen neuen Schnee.
P.S.: An der Staumauer der Ronsdorfer Talsperre stand eine Hausfrau (ob rotnasig wegen Kälte oder aufgrund von Alkoholmissbrauch war unklar) herum und befand, dass sowas doch "verantwortungslos" sei. Wir stimmten voll und ganz zu – es nützt doch gar nichts, wenn unsereins – ohne Rücksicht auf die Kosten – das Gefährt mit Sicherheitseinrichtungen wie Scheibenbremsen, grobstolligen Winterreifen und ESP ausstattet, und dann geizige Eltern minderjährige Piloten mit unlekbaren, primitive Plastikschüsseln die Wege hinunter schliddern lassen.


25. Januar 2013 - Niterides mit ohne Rennmaus   I / 2013
Lobte ich kürzlich Alex disziplinierte Einstellung? Das war wohl etwas voreilig, denn diese Woche war außer ein paar Ausreden nicht viel los in der Herrenklasse ("Zirkeltraining" - darauf muss man erst mal kommen.) Also wurde es heute eine exklusive 2-Senioren-2-Eckbusch-Runde. Eigentlich war die verschneite Landschaft wieder ganz schön, aber die Qualität der Schneedecke blieb leider deutlich hinter dem Testsieger vom letzten Samstag zurück. Die Traktion war heute allenfalls noch "ausreichend", der Seitenhalt sogar "magelhaft". Hier muss der Hersteller dringend nachbessern. P.S.: An einer einsamen Stelle im Wald streifte unser kaltes Scheinwerferlicht einen einsamen roten Plastikschlitten. Ohne anzuhalten rätselten wir kurz, ob eventuell ein kleiner Wintersportler hilfebedürftig im Gestrüpp liegen könnte. Wir kamen dann aber zu dem Schluss, dass die verwöhnte Jugend von heute wohl nach der letzten Fahrt zu faul ist, den Einwegbob wieder den Abhang hoch zu ziehen.


19. Januar 2013 – Touren mit Madda in Wermelskirchen   I / 2013
'Nabend Homies, 24-Stunden-Philipp hatte zu Kaffe' n' Kuchen eingeladen. Ach so: Vorher musste noch bei Minusgraden im Schnee Fahrrad gefahren werden. Was möglicherweise erklärt, warum letztlich nur Alex und ich den Weg ins winterliche Wermelskirchen fanden. (Selbst Werner saß schon im Fluchtwagen, als Alex und ich am Treffpunkt eintrafen.) Wie immer war es eine Frage der Überwindung, sich bei dieser Kälte aufs Rad zu setzen; aber einmal in Bewegung stellte sich schnell Fahrspaß in dem griffigen, aber doch lockeren Schnee ein. Auf asphaltierten Abschnitten mit plattgefahrener Schneedecke war zwar eine ruhige Hand am Lenker gefragt, aber die Trails wären im Matsch auch nicht einfacher gewesen.  Über Sengbachtalsperre, Unterburg, Glüder und zurück durch das Eifgenbachtal führte Philipps sehr schöne Zweieinhalbstundenrunde. Anschließend gab es leckeren Apfelkuchen bei Familie Madda, so dass Doppelsockenmaus seine Zehen wieder auftauen konnte.


16. Januar 2013 - Nite & white rides   I / 2013
Moin Homies, dank Alex' herausragender Motivationskompetenz begab ich mich gestern abend zum Treffpunkt Deweerth'scher Garden in die City, um mit Rennmaus und M Reifenspuren in der Schneedecke der Burgholz'schen Trails bis hin zu Lippe sein Downhill zu hinterlassen. Ein früher Ausreißversuch eines Teilnehmers, der nicht genannt werden will, überraschte das (allerdings in puncto Verfolgung nicht übermäßig motivierte) Feld derart, dass ein Zusammenschluss erst wieder nach etwa 2 Stunden erfolgte. Ach ja: Irgendwie war virtuell auch Rainer dabei, dem es trotz physischen Aufenthalts in Frankfurt am Main wohl irgendwie gelang, an den Rampen Besitz vom Körper des M zu erlagen. Das war beängstigend; ich werde mir wohl einen Unterhelm-Mentalschutzschild aus Melitta Alufolie basteln müssen. Jedenfalls war der lockere, aber dennoch griffige Schnee sehr gut zu befahren, so dass ich schlussendlich froh war, dass mir keine Ausrede eingefallen war, dem Aufruf von Schneemaus nicht zu folgen.


13. Januar 2013 - Sonntagstouren   I / 2013
Tim, Freddy und ich um elf am Löwen. Rennmaus separiert sich, weil der kleine David Angst vor Goliath Tim hat. Ich setze den Treffpunkt mit Hinweis auf langjährige Tradition und avisiertes Erscheinen von Salsaqueen Rainer durch. Der lässt sich aber nicht blicken, bleibt die Tradition als Argument gegen die Kaisereiche.
Gelpe, Grund (Leitplankentrail), Gerstau und zurück - zweieinhalb Stunden reichen uns bei sonnigem, aber schweinekaltem Wetter. Dank gefrorenem Untergrund konnten wir uns das anschließende Putzen sparen. 


5. Januar 2013 - Pleiten, Pech & Pannen   I / 2013
Mit Alex im patschnassen Eckbusch. Geplant waren 2 Stunden bei feuchter Wetterlage, aber auf der Radwegpassage bei Aprath macht es peng und Alex' Hinterrad ist platt. Der gute "Black Shark Mud 2.1" - einer der letzten seiner Art - wurde plötzlich und unerwartet hinweg gerafft. Wie bereits kürzlich einmal passiert, ist der Reifen auf mehreren Zentimetern entlang des Felgenhorns aufgerissen. Zum Glück habe ich meine McGyver-Ausrüstung dabei und kann Alex gegen geringes Entgelt meinen selbstgeschnitzten Reifenflicken anbieten. Damit kommt er noch aus eigener Kraft nach Hause. Was bleibt, ist das Rätselraten um eine ungeklärte Pannenserie - liegt ein Fluch auf dem Rennmausmobil?
Posted by Reverend on 15.01.2013 - 00:16
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