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Felix Austria - Freitags Feierabendrunde


Wie bei einer guten Weinprobe, zwischen zwei Highlights sollte man die Zunge etwas beruhigen und neutralisieren. Der Ruhrgebiets Trailklassiker letztes Wochenende in Wetter begann etwas verzögert, ein lockeres "RECHTS!!" lag am Anfang auf der Zungenspitze, dann aber wurde diese Spitzenstrecke ab Hegestrasse doch recht flüssig und süffig im Abgang. Ein klassisches Ruhrgebietsgewächs mit kurvigem Ausbau und einigen markanten Richtungsänderungen, ganz nach unserem Geschmack. Darauf kredenzten wir am traditionellen Intervall Dienstag eine "Oldschool Kettmann 4x Oberbergische 40er Tritt" Schmerz-Degustation, ein Klassiker der nur durch Tony Craggs (Wuppertaler Lokalkünstler) ausufernde Bauwut und seinem Hang zu Maschendrahtzäunen etwas an Qualität und Tiefe verloren hat.

Um dann die Geschmacksnerven der Oberschenkel etwas zu beruhigen folgte am Ruhetag ein Transfer über Darmstadt, der dem Giro d’Italia (Dublin/Bari) in nichts nachstehen sollte. Nur leider mit Auto statt Flugzeug: Weiter gings für mich in den Süden nach Tirol - mit einem locker eingestreuten Berglauf, einer Präsentation und einem perfekten Abendessen in der Nähe von Pill/Weerberg. Transalp Teilnehmer kennen die Gegend von der berühmten Piller Höhe ;-)) Freitag nach getaner Arbeit dann die Powerpoint Folien im Inn versenkt und wieder ab Richtung Bavaria.

Kurz vor Scharnitz der Blick aufs Wetter und die Uhr: „da geht sich noch was aus!“ Kofferraumklappe auf, Bike raus, Bibs an. Grosses Kettenblatt und hoch zum Karwendelhaus, läuft gut heut. Die Kraft kommt mit Kettmanscher Präzision. Und Schnee ist auch kaum noch, bis auf die paar eindrucksvoll lauten Schnee/Schutt Lawinen links und rechts. ;-))) Immer schön in der Mitte vom Tal lang, keine Menschenseele hier in der Gegend. Die Sonne kommt teilweise raus. Es ist warm, es ist Mai. Es ist geil wieder im Karwendel auf dem Rad zu sitzen. Eine Schnecke mit Wohnmobil guckt mich ungläubig an. Ich fahr ne gnädige Kurve mit dem Vorderrad und muss an Veganer denken (Insiderwitz)

Ist denn überhaupt dies Jahr schon einer über den Hochalmsattel zum Ahornboden durchgefahren? Da fällt mir Chuck Norris, unseren Mann in Bolivien ein. Der ehemalige „Leadero Seccion Burgholz“ ist inzwischen bekannt durch Film und Facebook. Tragisch das er noch nicht mal ein Schild oben am höchsten Pass der Welt gemacht hat - und nur so einen gefakten Garmin Eintrag vorweisen kann. Das würde ich heute besser machen. Also mit Schwung über das Schneefeld am Hochalmsattel, vorher noch ein untrügliches Beweis Passfoto vom Fully geschossen. Nur ein paar Steinböcke schaun dabei zu, und die können schlecht fotografieren und taugen nicht als Zeugen..

Aha - keine Reifenspuren auf dem Schneefeld! Erster!!! Umdrehen fällt damit für heute aus. Spontan mal die Erstbefahrung von Scharnitz zu den Lalidererwänden 2014 in den Altschnee zirkeln! Allerdings ist fahrbar etwas untertrieben. Merke: wenn die Südrampe schneefrei ist, gilt das nicht unbedingt für die Nordseite. Mit Eishaxen steh ich nach einer mittelprächtigen Wanderung im kleinen Ahornboden und freu mir nen Ast wie Bolle weil das Gras so grün ist. Immerhin eignet sich die Freeride Hose wirklich gut um Schneefelder runter zu rutschen, wenn die sonst schon keinen Vorteil bietet.. Ahornboden, mutterseelenallein, Lalidererwände in Wolken, gedämpftes Plätschern des Baches, in der Ferne donnern Schuttlawinen, kein Handyempfang - die Zeit steht wie still. Obwohl, nicht ganz: zwei Stunden bis dunkel. Jetzt gibt’s kein Zurück mehr, jetzt muss die kleine Karwendelrunde bis Sonnenuntergang auch ohne ChuckNorris Riegel sitzen. Bremsbelag schonend geht’s im Tiefflug Richtung Hinterriss, vorbei am leeren Hotel Post - und rein in die letzten zwei Berge. Nur noch 1000 hm. Im Wald überfährt mich fast ein wahnsinniger Holztransporter, Tempo 70 auf ner Forststrasse 10% bergab. Kommt ja sonst nie jemand um die Jahres/Uhrzeit.. ja wir wollen alle Feierabend machen.. Ich zieh mein Bike wieder aus dem Unterholz als das Tausentonnige Ungetüm um die Kurve geslidet ist. Diesmal war ich die Schnecke - und das war knapp. Biker von MercedesLawine im Karwendel begraben..

Dann kommt der Haken - an den ich nicht mehr gedacht hatte - oder an den ich einfach nicht denken wollte: die diffizile Flussquerung vor dem letzten Anstieg zur Vereinalm. Und es ist Tauwetter!  Beim Anblick des tobenden Flussbettes denke ich nur so: müssen Wasserkraftwerke sein? Geht das nicht auch mit Atomstrom? Geht das überhaupt, da rüber, ohne Schnorchel?! Für Umdrehen ist jetzt wirklich keine Zeit mehr. Schwimmen ist keine Option, schliesslich bin ich immer noch kein Triathlet;-)) Also wird die Wathöhe des Foxdämpfers getestet. Nasse Füsse waren eh schon im Programm. Das Eiswasser geht dann nur bis zur Hüfte und ich werd nicht weg gerissen. alles Easy. Chuck Norris hat sicher mehr Abenteuer.. Die Vereinalm, verlassen. Kein Mensch weit und breit, die Sonne wärmt die nassen Socken.  Nur noch die letzte Kuppe weg drücken, das ging schon mal viel schwerer. Feierabend und 2014 fängt jetzt erst richtig an!

In Mittenwald wird für den MTB-Marathon am  nächsten Tag ordentlich bayrisch rehydriert und Kohlenhydrate gebunkert. Heißt ja auch Kaiserschmarrn Party. Den Rücken Richtung Westen, wähne ich mich im besten Cafe Bayerns, in der schönsten Sonne sitzend, da meint die Bedienung: „Da kimmt a Wetter, wo müssens denn noh hin?“ „Scharnitz, fünf Kilometer flach, wieso?“ entgegne ich um die Bedeutung der Silben ringend „Da tät i jetzt oba fix foan..“. Scheiß Preussen, verpeilen auch jeden Wetterumschwung. Eine Kohlrabenschwarze Wand wo vor 5 Minuten noch das Felsensteingebirge in der Sonne lag. Das heißt: Riedboden einmal anaerob bitte. Ich erreich die rettende Kofferraumklappe des TT noch mit knappster Not und steig nach ergiebiger Volldusche in die Ledersitze. Man was ein geiler Tag! Und das hätt so schiefgehen können!!

Morgen dann die nächste epische Singletrail Verkostung: nach dem Appetithappen in Wetter wartet das ausgewachsene 80k Trailmonster von Lambrecht auf uns. Reich an Tanninen, wurzelig am Gaumen und mit einer Note von sandiger Erdkruste. Die Pfalztrails sind immer vom Veranstalter handverlesen und geniessen einen legendären Ruf in der MTB Szene. Zeitnahme ist unerheblich, trotzdem werden alle zügig fahren. Allein um die reichhaltige Verpfelgung mit Dampfnudeln, frisch zubereitetem  Cappuchino und superlecker Saumagen zu verkraften. Der Laktatexpress wird in seltener Mannschaftsstärke auftreten, gemeinsam in einer Gruppe das Ding rocken. Besser als Montepulciano und Barolo im Cuvee. Am Sonntag dann vielleicht noch LaBergica als Digestiv? Wenns der TT Motor her gibt, gerne, ich freu mich schon.


Und was ist jetzt mit den 2014 Trails? Ich bin mir sicher, das wird ein sehr guter Jahrgang!

Und an die Transfers gewöhn ich mich noch;-))


Posted by m on 12.05.2014 - 09:29
XCM - MTB Marathon

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