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Herz in die Hose gerutscht – Dünsberg MTB-Marathon in Biebertal am 15. September 2013

Auf der Rückfahrt von meiner Westalpentour bot sich die Gelegenheit, einen kleinen Umweg in die Umgebung von Gießen zu machen, um den Dünsberg Mountainbike Marathon in seiner siebten Auflage zu checken.

Also Zimmer im nahe gelegenen Tagungshotel Wettenberg reserviert (kennste eins, kennste alle) und an der Sporthalle Biebertal für die 54-km-Runde eingecheckt. Sodann im (dank Buffet-Offerte rappelvollen) Chinatempel neben dem Hotel nach neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen zubereitetes süß-saures und knusprig gebackenes Geflügel gespeist. Ausnahmsweise habe ich in der schmucklosen Versicherungsvertretersuite keine Gute-Nacht-Tüte geraucht, denn das hätte die Hotelleitung gemäß dezentem schriftlichen Hinweis mit einer Konventionalstrafe iHv EUR 100 sanktioniert.

Morgens war es kühl und bewölkt, aber wenigstens regnete es nicht. Das Starterfeld war übersichtlich, und so verlief die Startphase entspannt. Zunächst ging es über Wiesenwege, danach verlief die Strecke großteils im Wald. Die unvermeidlichen Ziehstücke wechselten sich mit recht vielen und längeren einspurigen Passagen ab. Diese waren teils aufgeweicht, aber glatt und kaum steinig – im Nachhinein wäre etwas weniger Luftdruck wohl besser gewesen. Insbesondere im Mittelteil der Runde waren steilere Anstiege und Abfahrten (oft einspurig) eingebaut. Streckenkenntnis hätte manchmal geholfen, um noch rechtzeitig vor Engstellen zu überholen.

Gelernt habe ich auch, dass die bei anderen Strecken inflationär eingesetzten Warnschilder beim Dünsberg-Marathon durchaus ernst zu nehmen sind. Auf ein grünes Warndreieck folgte eine (natürlich völlig verschmierte) Kopfsteinpflasterpassage. Ein harmlos erscheinender Streckenteilungshinweis kündigte später die sogenannte "Rutsche" an. Ich ignorierte die Abzweigung zum Chickenway genauso wie den Zuruf, es habe unten einen Sturz gegeben - so schlimm konnte das Ding ja wohl nicht sein, also geradeaus. Sekunden später befand ich mich – deutlich stärker beeindruckt -  auf dem Scheitelpunkt eines kleinen Gegenanstiegs, von dem ich auf eine steile, schätzungsweise 100 Meter lange Schneise hinunter blickte. Die Passage verlief gerade den Hang hinunter und war von zahlreichen Schaulustigen gesäumt. Also Bremsen ziehen und langsam runterrutschen. Soweit die Theorie, praktisch wurde die Fuhre trotz gezogener Bremse immer schneller, und ein Absatz mit Wurzeln kam auf mich zu. Ausweichen unmöglich, mit geöffneter Bremse bereitete ich mich darauf vor, ohne Fahrrad in den Hang einzuschlagen.

Auf wundersame Weise wurde ich aber nicht abgeworfen, und nachdem ich einen sensationslüsternden Zuschauer mit den Umständen entsprechender Höflichkeit ("Weg da!!!") aus dem Weg geschrien hatte, keimte Hoffnung auf, denn das Gefälle wurde geringer und die Bremsen zeigten wieder Wirkung. Heil unten angekommen wusste ich den Beifall der Groupies weder zu deuten noch zu genießen.

Seit diesem Erlebnis lebe ich bewusster und sehe vieles entspannter.

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Attraktivität der Streckenführung: ****
Viele Trails, die aber alle zügig gefahren werden können und keine besonderen Schwierigkeiten aufweisen. Für einen MTB-Marathon krass ist die sog. "Rutsche", für die jedoch eine Umfahrung ausgewiesen ist.

Streckenmarkierung & Wegweisung: ****
Einwandfrei: Eher kleine blaue Pfeile, aber sinnvoll ergänzt durch weiße Kreidepfeile und Flatterband. Recht viele Streckenposten, die auch meist engagiert den Weg gewiesen haben.

Streckenverpflegung: ****
Bananen und Riegel. Überdurchschnittliche Bewertung wegen zahlreicher und motivierter Flaschen- und Becheranreicher (mit Rosbacher Iso oder Wasser).

Start-/Zielverpflegung: ***
Kaffee & Kuchen in großer Auswahl, Gegrilltes und Nudeln.

Preisniveau: **
Noch akzeptabel, Startgeld iHv EUR 28 zzgl. EUR 10 Nachmeldeaufschlag.

Übrige Logistik: ***
Parkplätze in der Nähe der Sporthalle ausreichend vorhanden. Fahrradwäsche dank lustlos dahin plätschernder Wasserschläuche mühselig.



Beschwerdemanagement:
Die Bewertung reflektiert die Einschätzung des Autors und ist bereits vom Anspruch her weder objektiv noch wohlwollend (aber nichtsdestotrotz einzig richtig). Eventuelle Einwendungen sind binnen 24 Minuten nach Veröffentlichung einzureichen auf Formblatt "LE-06a" in drei Ausfertigungen (Papierkorb Webmaster, Papierkorb Autor, Papierkorb Mannschaftsarchiv) und beigefügtem teurem Carbonleichtbauteil an toterbriefkasten@laktatexpress.de

Die Bewertungsskala:
* = Miserabel – ab in den Besenwagen.
** = Ganz passabel, aber die meisten Veranstalter können es besser. Grupetto.
*** = Das Peloton im besten Sinne – kein wesentlicher Grund zum Meckern, aber eben auch nicht für besondere Lobhudelei.
**** = Respekt, Alter! Herausragend besser als die meisten. Fast schon die Hors Catégorie.
***** = Lonely at the Top – sowas gibt es nur hier und nirgendwo sonst.



Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Fuzzymobil aus dem IBC-Forum.

Posted by Reverend on 16.09.2013 - 19:02
XCM - MTB Marathon

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