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LeMans // oder: der Run auf die Kuchentheke in Reinheim


Was tun, um nicht direkt am Wochenende nach dem Trainingslager schon wieder im Grundlagensumpf zu versinken? Rennen fahren! Und was stand auf dem Programm? Scheibe. Zipp Scheibe! Das Mannschaftszeitfahren im September wirft schon wieder lange Windschatten voraus, da will man Rennkilometer im Auflieger sammeln - und nicht auf dem Trail rum turnen.


Ein Duathlon im sonnigen Odenwald,
mit ein paar schönen Zeitfahrkilometern zwischendrin. . verkehrstechnisch optimal gelegen, bestes Wetter, Kopfsteinpflasterpassagen wie Flandern und Staub aus der Sahara gaben internationales Flair. Ok, Duathlon, das ist jetzt wieder so was Halbgares wie Fischdöner, obwohl, die Duathleten schwimmen eben nicht, die Laufen nur gerne zweimal im Kreis, vor und nach dem Radfahren. Und das soll meinen verkümmerten radsportdegenerierten Rückenmuskeln ja auch ein bisschen zu aufrechtem Gang helfen - sagt mein Physio.

Im Stammbaum der effizienten Fortbewegung ist der Duathlet anscheinend knapp hinter dem Primaten vom Triathleten abgebogen. Und er ist damit ankleidungstechnisch eher in der Familie der Läufer beheimatet. Wenn es um die Optik auf dem Rad und auf der Strecke geht, hat diese Sub-Spezies auf jeden Fall nicht die Stylepolizei oder Anstandspflichten des Radsport gepachtet, wo gerne an langen Kaminabenden über die richtige Höhe des Sockenabschluss philosophiert wird. Na was solls, beim Duathlon heißt das Motto: Alles geht und vor allem, alle Hosen sind kurz -die Ärmel sind abzurtrennen. Wer das nicht ertragen kann: verspiegelte Sonnenbrille auf.

Als Mountainbiker
kann man sich den Ausflug in die Dua-Ausdauerfraktion ganz gut damit schön reden, das es eigentlich ein Radrennen mit ausgedehntem Le Mans Start ist. Und anschließend dauernd auf dem Freerider bergab, ohne die Sattelstütze einfahren zu können. Treten muss man so kopfüber trotzdem wie die Wutz. Zum Abschluss muss man nur noch auf Socken bis zur Kuchentheke rennen! Der Erste von der Kurzstrecke hat freie Auswahl, der Rest muss Essen was übrig bleibt.. Das kennt doch jeder RTFler! Aber was die in Reinheim im Odenwald für eine Kuchentheke haben! „Kaiserschmarrn all you can eat“ und "Odenwälder Lokalbräu Alkoholfrei" für umme im AthletenVillage (sic). Hätt ich gewusst, das es anschliessend so viel zu essen gibt, ich hätt die Langdistanz gebucht. Aber so bot die kurze Distanz einfach mehr Radkilometer fürs Laufen, ganz einfache Entscheidung. 2/22/2 ist besser als 5/33/5. Da muss man als Ex Mathe Leistungskursler und Radsportler nicht lange überlegen, zudem da noch ein fieser pro Runde zu erklimmender, schnittvernichtender 2 Kilometer Berg in der Runde lauerte. Aber egal, 22 Kilometer Vollgas mit läppischen 2Km verschärftem Gelatsche vorneweg und hintendran - das sollte circa einer Stunde sportlicher Betätigung entsprechen und nur recht sein für den ersten Formtest 2014.

Am Vortag wurde dann noch im ortsansässigen Laufladen das Regal leer geräumt. Die langsamen Winterstollen wurden gegen schnittige „Null Sprengung“ Schnelltreter ausgetauscht. Der Verkäufer vom Läuferherz Darmstadt war dann auch nach einigem Zureden davon überzeugt das die schönen weißen "Haile G. look a like" Laufschuhe mit der ortsschildgelben Sohle biomechanisch viiiiel besser an meinen Radfahrer Fuss passen als die hellblauen Treter.... (Ich hab dann am Ende beide gekauft) Danach wurd das Zeitfahrrad noch aus dem Dornröschenschlaf gezerrt, dem Rücken zuliebe vorsichtshalber drei Spacer unter den Vorbau montiert. Aua tut die Haltung weh, das Ding schlummert seit dem unrühmlichen Ende beim BMW Zeitfahren im letzten September in der Ecke. Also woher solls kommen.

Zu allem Überfluss wollte Kristin dann noch was trainieren,
was man als Radsportler aus Prinzip ablehnen muss: „WECHSELTRAINNG“. Nicht zu verwechseln mit Wechseljahren oder Stoffwechseltraining. Nach dem Training des schnellen Schuh An- und Ausziehens war ich auf dem Weg zum nächstgelegenen Obi um mir einen Klapphocker für die Wechselzone kaufen. Habt Ihr schon mal versucht bei Puls 180 einbeinig auf dem Cleat jonglierend in einen engen Radschuh zu kommen?!! Aber Kristin meinte, sie versucht ja auch bei Radausfahrten nicht negativ als Triathlet aufzufallen. Also hab ich das mit dem Klappstuhl in der Wechselzone mal gelassen - und mich auf den subtilen Protest beschränkt mit vier verschieden bunten Schuhlöffeln und quitschgelber Badematte das Fahrrad und die Schuhe unverkennbar her zu richten. Man hat ja schon Horrorgeschichten von Topathleten gehört die Ihr Rad in der Wechselzone nicht wiederfinden. Ne Fussmatte mit Löwe drauf wär noch toll..

Triathleten und Duathleten stehen ja im Verdacht alles so halb und nichts richtig zu können. Das setzt sich im Material auch konsequent fort: Du trägst Hosen, mit denen kannst Du nicht Radfahren, nicht laufen, und wahrscheinlich auch nicht richtig schwimmen, aber alles eben so ein bisschen. Und jeder der weiß, wie gerne ich mittelmäßige Kompromisse auf niedrigem Niveau mag, der weiß das ich einfach den Crosseinteiler genommen hab. Der geht immer - 100%. Die Triathlon Hose hingegen hat in 15 Minuten in meinem Schritt das geschafft, was zwei Wochen Mallorca Grundlage nicht ausrichten konnten. Ein Gang wie John Wayne! Ohne Colts aber mit Feuer unterm A... Dabei wollte ich zu allererst wie Faris al Sultan mit Badehose auftauchen, hab ich beim Kona gucken im letzten Oktober so gelernt: bauch- und achselfreies Top, ausgeprägte Bauchhaarbefellung, mandelblütenweiße Compressionsarmlinge. Das hilft um mit neon Laufschuhen und extra flatterigem Startnummerband in der Masse ein wenig zu assimilieren - aber ich glaub dann hätt ich mir `ne neue Freundin suchen müssen.

Der Rennverlauf ist dann recht schnell erzählt:
der Le Mans Start ist hinterhältig, führt er doch einmal verdächtig nah am Bike vorbei, aber ich muss noch eine Runde durchs Dorf laufen. Zwei Youngster vorneweg, alle Altersklassenstreber noch auf Sichtweite. Dann der Wechsel aufs Parade Cervelo-Pferd – und Feuer frei. Am ersten Berg überholt mich Herr Wein vom gleichnamigen Team Wein - und zwar so, das ich denk ich steh im Wald, das Zauberwort heißt Staffel! Auf dem Flachstück dann endlich werden die Verhältnisse klar und deutlich, ich ziehe drei Wattstufen und rücke vor auf Podiumsplatz. Auch Herr Wein hat dann keine Lust mehr mit mir zu spielen.. Nachmal der Berg, ein Alterklassengenosse zieht gleich und dann wieder das Kopfsteinpflaster, die Abfahrt, die Ebene. Jetzt volle Wattzahl, rette sich und den Vorsprung wer kann. Beim abschliessenden Turnschuhwechsel- Wettbewerb - und vor allem bei diesen läppischen 2 Kilometer Laufen, kämpfe ich dann noch ein wenig mit der ersten punktuellen Laktatkonzentration der Saison. Vor allem die guten Altersklassen Läufer rücken alle wieder von hinten auf Sichtweite. Aber ich verteidige meine Position Alterklasse1/Gesamt3 vollkommen Duathlon untypisch durch einen vehementen Endspurt , nix da so mit gleichmäßigem Tempo um meiner optimalen Splitzeit hinterher zu hechten. Blöffen, taktieren, einen raus hauen. Das ist der Vorteil wenn man keinen Polar mehr hat. Ausserdem: einmal Crosser, immer Crosser. Da kommt doch keiner mehr vorbei wenn die Glocke läutet. Eher häng ich tot überm Zaun. Punkt. Ausserdem, wenn ich mir schon keine konkreten Ziele im Sport mehr setze, dann will ich die wenigstens erreichen wenn Sie greifbar sind!

Podium Mitte beim ersten Duathlon. Passt.

Kristin achtet da schon mehr auf Ihren Split. Sie schafft es auf der Langdistanz - wie eigentlich überall - aufs Gesamtpodium, 4 Minuten schneller als vor zwei Jahren, und vor allem im Flachstück immer schön an den Männern vorbei. So langsam schlägt das Ausdauertraining im Laktatexpress Stil an. ;-)))


Fazit: Split ist und bleibt ein Speiseeis.
Schmeckt aber lecker nach Laktat. Laufen geht nicht, Bergab schnell laufen geht gar nicht. Duathlon ist eine Parallelwelt mit Kleidungsstücken aus dem Paralleluniversum - und sollte es einen Schnittpunkt geben, liegt der fast nahe unendlich. Trotzdem sind die Leute alle nett! Zeitfahren ist ok, Oberschenkel brennen, sind aber noch nicht dick genug. Jetzt bis September pro Monat ein km/h schneller und es passt nach Thomas M.‘s EOS Extrapolation der Formkurven.

PS: die Veranstaltung in Reinheim ist super! Lässig durchgeführt und nur zu empfehlen. Wenn die Siegerehrung dann noch in derselben Zeitzone stattfinden würde wie die Rennen, dann wären auch noch Athleten da. Aber trotzdem alles gut. Merken für nächstes Jahr.

Mein Tip an den Veranstalter: Ihr solltet mal ein Radrennen organisieren! Ohne BDR versteht sich. Die Kopfsteinpflaster Passagen, das Bier und die Berge für einen belgischen Klassiker hättet Ihr ja..
Posted by m on 07.04.2014 - 12:18
TRI - Randsportarten

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