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PEAKBREAK 2013 // 2. Etappe: Separates the men from the boys

Tröpolach -  Bruneck. Einfach mal die Route in mein nagelneues NaviApp eingegeben. Gailtal, Innichen, Cortina, Valparola zack. Fahrzeugmodus auf Fahrrad gestellt.. Fehlermeldung, "Route zu lang für Verkehrsmittel". Hmm, was sagt uns das? Also schnell auf Motorrad Modus geschaltet und trotz angekündigter fast 200 km in der Startphase in die zweite Gruppe geschummelt. Es kann auch die Dritte gewesen sein. Auf jeden Fall waren mit dem Concordia Münchner und der ersten Frau viel zu bergfeste Beteiligte dabei. Da mit gehen und bis zum Falzarego die Ebene schön lutschen, so mein einfacher Plan. Riskant?vielleicht, aber einen Versuch wert.

Die Startphase war noch überschattet durch einen Mercedes, der einfach mal das komplette Feld überholen wollte - und dann wegen Gegenverkehr in die Menge rein gezogen ist. Schrecksekunde, zwei Spiegel kaputt, alle Radfahrer halbwegs heile und ein Führerschein weniger in Kärnten. Tolle Aktion. Danach eine unangekündigte Baustellen Passage, Juchchu, wake me up when September ends. Crosser im Vorteil, leider zu kurz das Stück.

Vor der ersten Verpflegung, bei Kilometer 60, das sich schier endlos ziehende Hangaufwärtsband, deutlich zu lang! Für mich jedenfalls, weil ich habs wie Eva im Vorjahr gemacht, einfach mal vor Aufregung nichts gegessen. Schön blöd mit zwei vollen Flaschen bei k60 einzurollen. Und dann passiert auch genau das was ich unbedingt vermeiden wollte, an der letzten Kuppe des Gailtal bleib ich hängen, die Gruppe entschwindet- nicht so schlimm, gleich kommt eine Abfahrt, da roll ich wieder ran. Pustekuchen! In der Abfahrt kommt mir ein Trecker quer und ich steh im Heu. Die Rechnung ohne den Traktor gemacht, nennt man das. An der Pustertaler Hauptverkehrsader seh ich die gut funktionierende Gruppe entschwinden und denk mir: jetzt erst recht, Ebene plästern kann ich. Aero is Everthing! Es folgt Toblach, Innichen, ein ganz flacher Pass dessen Name ich vergessen hab - und die lange Abfahrt nach Cortina. Allein auf weiter Flur. Warten auf die nächste Gruppe, bin ich Frisör?

Kurz vor der zweiten Verpflegung liegt ein Rennteilnehmer in einer engen leicht geschotterten Kurve im Graben - mit gebrochenen Rippen - er schreit wie am Spiess. Er wird schon erstversorgt, also weiter! Noch kein Krankenwagen. So weit können die vor mir also nicht sein. An der Verpflegung dann die Info: 4 Minuten. Ok, das geht. Und ab mit frischen Flaschen und Melone in den Falzarego. Nur in den ersten Kehren merke ich schon, Flasche leer. Und meine Beine signalisieren: das war ne doofe Aktion. Krämpfe, und zwar immer schlimmer. Vorne, hinten, oben, unten - und vor allem als Bonusupgrade für den Versuch in der vorderen Gruppe mitzugehen - unter den Fusssohlen!

Ich quäl mich in dünnsten Gängen im Sitzen diesen P... Anstieg hoch als würd ich in der Fakirschule Salsa auf glühenden Kohlen lernen, von der Dynamik eher Meruenge oder Totentanz. Und was jetzt folgt ist ein Lehrstück an mentaler Technik: Ich stell mir vor, jetzt kommt die nächste Gruppe von hinten, alle gut im Windschatten ausgeruht und fahren grusslos an Dir vorbei! Und was passiert? Erst einer dann zwei, dann drei dann vier.. fahren grüssend an mir vorbei, fordern mich freundlichst auf mit zu fahren, und entschwinden am Horizont. Da sag noch einer es passiert genau das was man sich im Kopf vorstellt, es passiert viel Schlimmeres als man sich vorstellt! Das mit dem Grüssen muss ich korrigieren. Der Rest ist der allergrößste Alptraum, Dolomiten im Breitbandformat, leider nur noch schwarz/weiß und grob verpixelt mit Rauschen. Das Stück vom Falzarego zum Valparola fahr ich im Schneckentempo. Da hilft auch nicht die Aufmunterung, bergab gleich wieder ein paar ängstliche Motorradfahrer in den Kurven überholt zu haben. Eigentlich alles sinnlos, weil jetzt kommen noch 40 Kilometer leicht bergab. Ohne Gruppe ein Elend mit brennenden Füssen. Taaaxxiii!!

Aber dann, hinter der Ortschaft Stern schickt ein überirdisches Wesen Windschattentaxi de Luxe! Besser gesagt zwei. Björn, die nackte Kanone von Lüneburg und sein kongenial starker Mitstreiter von Radsport Eybl aus Österreich. Ich häng mich an die Eybl Frau als dritte im Bunde und freu mich wie Bolle, das Ulrich Stanciu vor 20 Jahren die Mixed Kategorie erfunden hat. Jetzt geht es mit Warp7 Überschallgeschwindigkeit Richtung Zielort, mal auf der Innenbegrenzung, mal etwas auf der Gegenfahrbahn, wer kann das beim Kreiseln auf abschüssig kurviger Strasse schon so genau planen;-)) Schnell noch den letzten kleinen Hügel weggedrückt und ich wag mich auch wieder hinten aus dem Windschatten hervor. Ja, richtig gelesen, da steh ich zu. War das überhaupt der letzte Hügel?

Letztes Jahr endete die Etappe im wunderschönen Bruneck, dies Jahr etwas oberhalb in Reischach direkt an der Kronplatzbahn. 200 Höhenmeter um genau zu sein, aber das hatte ich auf dem Höhenprofil wohl etwas übersehen. Vorher kommt aber noch unser Schweiz'er Päärchen ins Visier meiner Pro Vorbau-Lenker Kombination, ich geh nach vorne und übernehme es, die Lücke zu schliessen. Bergab kann ich das von Natur aus. Und schon semmeln wir an den beiden verdutzten Wahlbernern vorbei - und rauschen ungespitzt in den letzten Anstieg, mitten in der knallenden Mittagssonne. Überraschungseffekt weg, Schweizer aufgescheucht im Sprung nach vorne, Eybl lässt reißen. Und ich? Lass reißen von denen die reißen lassen. "Fahrt dann mal..." waren meine letzten Worte. Und die anderen fuhren. Mir wars inzwischen eh egal, sooo platt. Böse Zungen munkeln, der Letzte des Feldes hat mich an dem Anstieg ins Dorf noch gesehen, aber aus Pietätsgründen nicht übeholt. Wenn Werner von den Alienz das sagt, war's wohl so.

Morgen ist Ruhetag, nur 26km kurz Beine ausschütteln und Panorama checken. "Ich freu mich drauf, ist ja nur der Furkel plus ein bisschen Schotter". Würd der Mentaltrainer sagen. Ich bin aber kein Mentaltrainer.
Posted by m on 07.07.2013 - 20:30
RR - Locker und flach

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