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Plan C - Kronplatz EZF, auf der schiefen Ebene musst du eben Schieben


Plan de Corones, so heißt der Hausberg von Bruneck. Und und der ist zur Verwunderung aller überhaupt nicht Plan. Das wissen selbst die Bewohner dieses Teils von Italien, die notorisch nicht italienisch reden, und nennen ihn deshalb auch Kronplatz. Zur Verwirrung steht oben auf dem Hügel allerdings keine Krone, sondern eine überdimensionale Glocke. Warum ausgerechnet ein Hahnenkopf das Logo für das Ski Gebiet ist, weiß kein Mensch, kräht auch kein Huhn nach. Warum der Start der heutigen Etappe so früh war, weiß allerdings nur Tom.

Plan de Corones, von den PeakBreak Teilnehmern vereinzelt auch Plan de Cochones genannt. Warum? Vielleicht einfach weil man die Eier in der Hose haben muss um diesen Anstieg ohne absteigen zu schaffen. Weil der Berg ist eklig, verdammt eklig, und das dann auch noch als Einzelzeitfahren. Noch ekliger . Und weil man im oberen Teil dauernd auf der Sattelspitze rumrutscht. Das kann einem schon mal auf die Cochones, also die Kronjuwelen gehen. 

Wenn Du in Reischach, dem etwas provinziell oberhalb von Bruneck gelegenen Retorten Pensionsdorf auf der Terasse Deines Hotels stehst, und zusammen mit dem Padrone des Hauses hoch schaust, dann denkst Du: das ist doch gar nicht so weit bos oben. Aber dass ist nur die Mittelstation,  die Glocke schlägt viel weiter oben. Ausserdem ist der Weg unfahrbar, sagt der Padrone. Er wird es wissen.

Mein Plan war heute Plan C, Plan A wäre Angriff gewesen, Plan B hätte für bedeckt halten gestanden und Plan C? Einfach nur überleben und oben nicht absteigen. Plan C für Kronplatz in cyclocross Style completed. Nach der epischen Hungerrast gestern eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. Und so hatte ich mir das vorgestellt: im unteren Teil irgendwie durchfurkeln, dann hilflos durch die mittleren Schotter Serpentinen stochern, und am Ende einfach nur die letzte Rampe wegdrücken, weil da stehen meist die Fotografen und Kameramänner.

Zum Glück gab's dies Jahr keine Startrampe wo man von hätte runter fallen können. So einigermaßen sicher auf der Strecke versuchte ich erstmal meine mentale Widerstandsfähigkeit zu erlangen. Am Einstieg zur Furkel Passstraße überholt mich die 1 Minute hinter mir gestartete Schweizerin. "Gruezi" Direkt einmal eine Frau von hinten, super für den Kopf. Hab ich schon gesagt wie sehr ich den Furkel hasse? Ich hasse ihn seit der ersten Rennrad Transalp, ich hasse ihn noch mehr seit dem ersten PeakBreak. Und ehrlich gesagt - das wird sich heute nicht ändern. So stelle ich die Ohren auf Durchzug und lasse das halbe Teilnehmerfeld an mir vorbeizuckeln. Auch eine Art der Meisterschaft in Resignations Willensschulung.

Weiter oben dann endlich die Kölner, untrügliches Zeichen das die Passhöhe naht. Hatte ich schon gesagt das ich den oberen Teil des Furkel besonders hasse? Dann an der Verpflegung Schokolade und Melone, reine Nervennahrung - und ab in den schotterigen Teil der Auffahrt. Wake me up when September ends.. Gravel roads! Aber für meinen Geschmack etwas zu sehr an die Wand gelehnt. Hier hatte anscheinend der ortsansässige Arm der Cosa Nostra über Nacht etwas gegen zu leichte Fahrbedingungen unternommen, man munkelt die haben direkt nach dem Giro mit einem losen Rechen in den Kurven den Schotter heimtückisch aufgelockert damit die Bestzeit der Profis nicht in Gefahr kommt. Als Crosser zuckt man mit den Achseln und sagt: seid froh das es nicht durch ein Beach-Volleyball Feld geht. Aber anspruchsvoller als letztes Jahr war es definitiv, geb ich zu. Man könnte ja auch von zehn bar auf sechs den Reifendruck ablassen, oder 24mm breite Reifen aufziehen... aber das ist nur so ein Gedanke.

Mein Gedanke kreist inzwischen nur noch um die letzte Rampe. In Ermangelung sportlich erreichbarer ehrgeiziger Ziele hat sicj der Pressesprecher in mir in den Kopf gesetzt, eben diese letzte 360° Panorama Kuppe in der Spitzengruppe zu erreichen. Klingt komisch, aber das dürfte kein Problem sein, immerhin sind die 40 Minuten nach mir gestartet. Und so schaffe ich es, vollkommen fotogen, neben dem Schweizer der später drittplatzierter wird, die letzte Kurve durch den Zielbogen zu fahren. Denn sind wir mal ehrlich: Ergebnislisten guckt sich heutzutage doch kein Mensch mehr an, aber geniale Fotos und tolle Videos - deswegen fahren wir doch alle den Peakbreak und nicht die Transalp.

Der Rest des Tages ist ChillOut im Hotel - und ich muss nochmal mit dem Padrone sprechen. Für nächstes Jahr brauchen wir noch mehr losen Schotter, am besten schon den ganzen Furkel Pass von unten an als Baustelle getarnt - oder für mich speziell direkt als Vollsperrung - weil bei einem, da bin ich mir sicher: Tom wird 2014 am Plan de Corones wieder die große Glocke läuten lassen. Und ich - werde wissen das ich den Furkel hasse. Und ich wer wieder unten in Reischach stehen und denken, bis zur Mittelstation, sieht gar nicht so hoch aus, Plan A...



Vielen Dank an dieser Stelle an Markus von http://www.foto-MAXL.at/ für die eine Woche Super Radsportbilder aus allen Lagen und rasenden Autos.
(Lieber ein Bild von Dir als hundert Standbilder vom Sportografen etc.. ;-))


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Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person vom Fusse des Nord-Jura wurden noch zwei weitere Fotos zugefügt, die die Etappe zusammenfassend sehr gut beschreiben: 

1. Mountainbiker, dem ein ächzender Alien auf 23mm breiten Reifen begegnet
2. Wandergruppe die Rennradfahrer links überholt, mit Klingel!

Von Gerald haben wir dann auch die Überlieferung eines Spruchs vom einzigen deutschen Radprofi aus Zabel Zeiten der noch nicht überführt wurde (Guess who..). Der kommentierte einstmals beim Giro die Kronplatzetappe sehr schön: „Was hat ein Rennradfahrer an einer Skistation zu suchen?“ Wir meinen: sei froh das es die Skistation gibt, oder willst Du die Schotterrampe wieder runter fahren? 


Posted by m on 08.07.2013 - 00:55
RR - Locker und flach

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