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Übergangsetappe No.4 // Wo ein Übergang, da ist der Untergang nicht weit

Übergangsetappe. Was bei einem mitteldeutschen Radmarathon zu sinnlos übertrieben lyrischen Bezeichnungen wie "der Höhenklassiker" oder "der Bergriese" führen würde, ist beim Peakbreak nur die Füllmenge zwischen den beiden Bergen mit der Glocke drauf. (Kronplatz mit physischer Glocke, Glockner im Namen). Und so bietet sich den Rennteilnehmern am wiederum sonnigen Morgen in Bruneck ein recht zackenloses Höhenprofil, naja sagen wir mal Zäckchen, nix Wildes. 121 Kilometer, davon rund 30 neutralisiert, und dann auch fast nur 2100 Höhenmeter. Als Tom die Pustertaler Höhenstrasse angekündigt, denke ich mir: " da gibt es dem Namen nach dann auch einen einfacheren Weg durchs Tal Richtung Ziel. Und ich kenn die Österreicher, wenn die einmal am Berg rumöseln.." Naja, egal, Übergangsetappe. Keine extrem hohen Berge. Und so stehen wir belanglos in Reischach am Start und sagen Floskeln wie: "Heute mal schauen", "Nur ankommen..", "Gut um die Beine locker zu fahren.." Und jeder erfahrene Laktatexpressler weiß was das heißt, heute gehen die Attacken doppelt los! Vielleicht geht ja auch in meiner Gewichtsklasse was. (Denkt sich insgeheim jeder hier im Feld.)

Übergangsetappe aber auch deshalb, weil im ersten flachen Rennabschnitt bis hinter Toblach mehrere Bahnübergänge warten. Wer am zweiten Tag einigermassen aufmerksam war, dem sind sie aufgefallen. Und so ein Bahnübergang weckt Begehrlichkeiten. Da könnte man mit etwas Glück und dem Fahrplan in der Tasche als Ausreißer dem Feld ein Schnippchen schlagen. Und genauso passiert es, unser Cervelo-Lover aus Ungarn hat noch nicht die Krümel vom Frühstück aus dem Mundwinkel gewischt, da rast eine 6 Mann Gruppe dem Feld auf und davon. Und wie geplant macht die Österreichische Bahnbehörde mit und lässt die Schranken fürs Hauptfeld fallen. 7 Minuten Pinkelpause. Ein Klassiker des Radsport. Das an so Bahnschranken überhaupt noch Blumen wachsen..

Übergangsetappe in zweitem Anspruch aber auch, als es auf die viel besungene Pustertaler Höhenstrasse geht. Es geht bergan! Und zwar gewaltig. Irgendwo muss das Panorama ja her kommen. Und wer das Höhenprofil genau studiert hat: jetzt kommen 1500 Höhen und Tiefenmeter geballt auf 30 Kilometer. Das wird eng. Und mein Puls geht vom Grundlagenbereich übergangslos  in den Entwicklungsbereich über.  Ungefähr nach 1000hm Kletterei mit ständigem Auf und Ab ist dann für mich wieder Schluss mit lustig, da wo Gras im Übergang zu Heu auf den Wiesen liegt, ringe ich mit: a) dem Atem, b) der Form, c) der Frage nach dem Sinn des Lebens. Der Lüneburg/Eybl Express lässt mich stehen.

Übergangsetappe ist aber auch ein schönes Synonym, weil heute einige Teilnehmer den Übergang zwischen Reibhaftung (Reifen) und Gleitwirkung (Hüfte) kennenlernen. Der Ungar zum Beispiel setzt sich vor die Leitplanke, kann nicht mehr Stehen noch Gehen. Lässt sich von seiner entsetzten Freundin aufs Rennrad hieven und fährt die Etappe mit gebrochenem Schambein (ja richtig gelesen, das tut weh) zu Ende. Schmerzen die unsereins wohl nur beim Übergang ins Nirvana ertragen würde, stell ich mir vor. Er kommt vor mir ins Ziel wohlgemerkt.

Übergangslos ist auch der Zustand vom normal sportlichen Rennradfahren zum Wandertag. Zumindest für unser Schweizer Päärchen. 4 zu 1 steht es am Ende des Tages für ihn in der Plattenwertung. Das nennt man als Paar "ein gutes Verhältnis haben". Verhältnismäßig Glück hab ich auch auf dem Flachstück an Lienz vorbei. Von hinten kommt ein stärkerer, auch von Plattfuss verhinderter Fahrer, und ich kann mich übergangsweise in seinem Windschatten erholen und asl nebeneffekt wieder Plätze gut machen. Danach ein bisschen Führungsarbeit, denn Eybl/Lüneburg erscheinen wieder auf dem Sichtradar.

Dann kommt die Verpflegung und der letzte Stich. Der berühmte Iselsberg, diesmal allerdings nicht in der Mainstream 5% Highway Version, sondern in der Independent "trough the Gardens" Vertical Climb Limited Edition Version. Südseite mit Sonne drauf, versteht sich. Mir wird übergangslos übel und ich las reissen, egal wessen Hinterrad. Ja, auch das von dem Typen der aussieht wie ein RTF Rentner..

In meinem Kopf hat sich längst der Übergang von Rennstimmung auf Selbsterhaltungstrieb vollzogen, die falsche Ebene oben am Iselsberg? Geschenkt.
Die lange Anfahrt auf den Zielort Grosskirchheim tut dagegen Ihr Übriges. Über Gänge im Getriebe brauche wir nicht mehr reden, jedenfalls nicht die mit dem großen Ring vorne, die Wattzahlen wären bei jedem Training nicht mal mehr Rekom. Übergangslos erledigt. Aber wir sind hier ja bei einer achttägigen Etappenfahrt und nicht im TakkaTukka Land. Selten hab ich ein Ortsschild so herbei gesehnt. Und dann ist sie vorbei, die Übergangsetappe, morgen der Glockner wo sicher auch keine Glocke drauf steht. Das ist dann mehr vom Profil eher Überhang als Übergang.

Jetzt erst mal die entspannte Beach Atmosphäre auf dem kleinen Döllacher Marktplatz geniessen. Rennen im Sommer sind schon genial, vor allem danach wenn genug Wasser und Melonen da sind. Und natürlich die merkwürdige Gastlichkeit des Dorfwirt tolerieren, ganz zu schweigen davon die Molekülstruktur in den Beinen neu sortieren. Die Physiofrau muss Wunder vollbringen! Das muss Übergangsweise und vor allem Alternativlos besser werden. Alternativlos wird wohl das Motto für morgen..


Infos zur Rundfahrt: peakbreak.com
Posted by m on 09.07.2013 - 18:55
RR - Locker und flach

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